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Über die Formate
XA ist ein proprietäres Audioformat, das von Maxis entwickelt wurde — dem Electronic-Arts-Studio hinter SimCity und Die Sims — und erstmals um 1997 mit SimCity 3000 erschien. Das Format ist eine Variante von EA ADPCM (Adaptive Differential Pulse-Code Modulation), zugeschnitten auf Spieleaudio — es liefert akzeptable Klangqualität bei minimalen Dateien, damit Musik und Effekte neben großen Spiel-Assets köxistieren können. Die XA-Kodierung speichert die Differenz zwischen aufeinanderfolgenden Audiosamples statt absoluter Werte und quantisiert diese Differenzen dann in einen begrenzten Bitbereich. Dieser Ansatz erzielt erhebliche Kompression, während die Dekodierung rechentechnisch günstig bleibt — ein wichtiger Aspekt für Spiele, die den Grossteil der CPU-Ressourcen für Rendering und Simulation aufwenden. Das Format blieb über SimCity 4, Die Sims und andere Maxis-Titel bis in die frühen 2000er Jahre hinein im Einsatz. Das Extrahieren und Konvertieren von XA-Audio ist möglich über Tools wie FFmpeg und dedizierte Game-Asset-Extraktoren aus der Modding-Community. Ein praktischer Vorteil für Entwickler war, dass XA-Dateien während des Spiels von der Disc gestreamt werden konnten, ohne die Hauptschleife zu blockieren, was kontinuierliche Hintergrundmusik in einer Ära ermögliche, in der Arbeitsspeicher knapp war. Für Spielekonservatoren bleibt XA ein häufig anzutreffendes Format beim Entpacken klassischer Maxis-Spielinhalte.
CDDA (Compact Disc Digital Audio), auch als Red-Book-Standard bekannt, definiert das Audioformat auf Musik-CDs. Gemeinsam von Sony und Philips entwickelt und 1980 veröffentlicht, legte es Parameter fest, die das digitale Audio über Jahrzehnte prägten: 16-Bit-Linear-PCM bei 44,1 kHz Stereo mit einer unkomprimierten Datenrate von 1.411,2 kbps. Jede Disc fasst bis zu 80 Minuten, organisiert in Tracks mit Indexpunkten, Sub-Channel-Daten für Textanzeige und Fehlerkorrekturcodes (CIRC), die zuverlässige Wiedergabe trotz leichter Kratzer sicherstellen. Wenn Audio von einer CD gerippt wird, wird der resultierende Stream häufig mit der Erweiterung .cdda als Roh-PCM gespeichert, bevor er konvertiert wird. Der offensichtlichste Vorteil ist die unkomprimierte, verlustfreie Natur — was ans Ohr gelangt, ist mathematisch identisch mit dem Studiomaster in der vorgegebenen Auflösung. Die robuste Fehlerkorrektur bietet hervorragende Widerstandsfähigkeit und bewahrt die Audiointegrität selbst bei mässigem Verschleiss der Disc-Oberfläche. Seit der ersten kommerziellen Veröffentlichung 1982 wurden Milliarden CDs verkauft, und CDDA etablierte die grundlegenden Qualitätserwartungen für digitale Musik, an denen komprimierte Codecs bis heute gemessen werden.