IIQ (RAW)-zu-SK1-Konverter

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Wie man IIQ in SK1 konvertiert

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Über die Formate

IIQ (Intelligent Image Quality) ist das proprietäre RAW-Format von Phase One), einem dänischen Hersteller von Mittelformat-Digitalkamerasystemen und -rückteilen, eingeführt 2008 mit dem P65+ Digitalrückteil. IIQ-Dateien erfassen die unverarbeitete Auslesung von Phase Ones grossflächigen CCD- und CMOS-Sensoren — von 40 bis 151 Megapixel in aktuellen Systemen — bei 16 Bit pro Kanal und bewahren den vollen Dynamikumfang, die Farbtiefe und die räumliche Auflösung des Sensors. Das Format gibt es in zwei Varianten: IIQ Large (IIQ L) mit verlustfreier Komprimierung für archivische Null-Qualitätsverlust-Speicherung und IIQ Small (IIQ S) mit visuell verlustfreier Komprimierung, die die Dateigröße um ca. 40-60% reduziert, bei vernachlässigbarem Qualitätseinfluss. Phase Ones Sensorkalibrierungsdaten, einschließlich Pro-Pixel-Defektkarten, Festmusterrausch-Profile und werksseitige Farbkalibrierung, sind in der IIQ-Datei eingebettet und ermöglichen präzise Korrekturen bei der RAW-Entwicklung. Ein Vorteil ist die schiere Auflösung und Tonwerttiefe: IIQ-Dateien von Phase Ones Flaggschiff-Systemen liefern die höchsten Pixelzahlen und den weitesten Dynamikumfang in der kommerziellen Fotografie, was sie zum Standardformat für Museumsdigitalisierung, Kunstgutreproduktion, Luftvermessung und Werbefotografie macht, wo maximale Details unverzichtbar sind. Die enge Integration mit Capture One ist eine weitere zentrale Stärke — Phase One entwickelt sowohl die Kamerahardware als auch die RAW-Verarbeitungssoftware, wodurch IIQ-Dateien optimiertes Demosaicing, Farbwiedergabe und Objektivkorrektur erhalten, die auf jede spezifische Kamera-Objektiv-Kombination abgestimmt sind.
Entwickler: Phase One
Erstveröffentlichung: 2008
SK1 ist das native Dateiformat des sK1-Projekts), eines Open-Source-Vektorgrafik-Editors und Konvertierungs-Engines, der 2003 von Igor Novikov als Nachfolger von Bernhard Herzogs Skencil gestartet wurde. Das Format entwickelte sich aus dem originalen SK-Format weiter und erweiterte dessen Fähigkeiten, während die textbasierte, Python-lesbare Syntax zur Beschreibung von Vektordokumenten beibehalten wurde. SK1-Dateien kodieren vollständige Dokumentstrukturen einschließlich mehrerer Seiten, Ebenen, Hilfslinien und einer vollständigen Hierarchie grafischer Objekte — Bezier-Pfade, Rechtecke, Kreise, Polygone, Textblöcke und eingebettete Rasterbilder — mit Attributen für Füllungen (einfarbig, Verlauf, Muster, Schraffur), Konturen und Transformationen. Das sK1-Projekt zeichnete sich durch den Fokus auf Druckvorstufe und professionelle Druckproduktionsfunktionen aus und ergänzte CMYK-Farbmanagement, ICC-Farbprofile, Sonderfarbunterstützung und PDF/PostScript-Ausgabe — Fähigkeiten, die in Open-Source-Vektoreditoren selten sind. Ein Vorteil ist die professionelle Farbverarbeitung — sK1s CMYK-Workflows und Farbmanagement machen es zu einem der wenigen Open-Source-Werkzeuge, die für druckfertige Vektorproduktion geeignet sind. Das Begleitwerkzeug des Projekts, UniConvertor, nutzt das SK1-Format als Zwischendarstellung für die Konvertierung zwischen zahlreichen Vektorformaten (CDR, CMX, WMF, EMF, SVG und andere), was SK1 über den Editor hinaus als universelles Austauschformat Bedeutung verleiht. Die textbasierte Dateistruktur bewahrt die Lesbarkeits- und Skriptfähigkeitsvorteile, die von Skencils originalem SK-Format geerbt wurden.
Erstveröffentlichung: 2003