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Über die Formate
3FR ist das proprietäre RAW-Bildformat der Hasselblad-Mittelformatkameras, eingeführt 2005 mit dem H2D-Kamerasystem. Das Format erfasst unverarbeitete Sensordaten von Hasselblads großen CCD- und CMOS-Sensoren, die bei modernen Gehäuseen von 39 bis über 100 Megapixel reichen, und bewahrt den vollen Dynamikumfang und die Farbtiefe der Aufnahme. 3FR-Dateien speichern 16-Bit-pro-Kanal-Daten zusammen mit umfangreichen EXIF-Metadaten einschließlich Objektiv-Korrekturprofilen, Weissabgleichmessungen und GPS-Koordinaten, sofern verfügbar. Die Dateien sind aufgrund der Mittelformat-Sensorfläche deutlich größer als Consumer-RAW-Formate — eine einzelne 100-Megapixel-Aufnahme kann 150 MB überschreiten — doch diese Grösse spiegelt die außergewöhnliche erfasste Detailtiefe wider. Ein Vorteil ist die unübertroffene Tonwertauflösung: Die Kombination aus Hasselblads Sensortechnologie und 16-Bit-RAW-Erfassung ergibt Bilder mit außergewöhnlich glatten Verläufen und hervorragender Spielraum bei der Wiederherstellung von Lichtern und Schatten, was 3FR zum Format der Wahl für High-End-Mode-, Landschafts- und Kunstfotografie macht. Eine weitere Stärke ist die Farbtreue — Hasselblads Natural Color Solution (HNCS)-Technologie, eingebettet in den 3FR-Metadaten, liefert ein ICC-Profil, das auf jedes einzelne Kameragehäuse abgestimmt ist, und bietet Farbgenauigkeit, die Laborstandards nahekommt. 3FR-Dateien können in Hasselblads eigener Phocus-Software, Adobe Lightroom, Capture One und anderen großen RAW-Konvertern verarbeitet werden.
SK1 ist das native Dateiformat des sK1-Projekts, eines Open-Source-Vektorgrafik-Editors und Konvertierungs-Engines, der 2003 von Igor Novikov als Nachfolger von Bernhard Herzogs Skencil gestartet wurde. Das Format entwickelte sich aus dem originalen SK-Format weiter und erweiterte dessen Fähigkeiten, während die textbasierte, Python-lesbare Syntax zur Beschreibung von Vektordokumenten beibehalten wurde. SK1-Dateien kodieren vollständige Dokumentstrukturen einschließlich mehrerer Seiten, Ebenen, Hilfslinien und einer vollständigen Hierarchie grafischer Objekte — Bezier-Pfade, Rechtecke, Kreise, Polygone, Textblöcke und eingebettete Rasterbilder — mit Attributen für Füllungen (einfarbig, Verlauf, Muster, Schraffur), Konturen und Transformationen. Das sK1-Projekt zeichnete sich durch den Fokus auf Druckvorstufe und professionelle Druckproduktionsfunktionen aus und ergänzte CMYK-Farbmanagement, ICC-Farbprofile, Sonderfarbunterstützung und PDF/PostScript-Ausgabe — Fähigkeiten, die in Open-Source-Vektoreditoren selten sind. Ein Vorteil ist die professionelle Farbverarbeitung — sK1s CMYK-Workflows und Farbmanagement machen es zu einem der wenigen Open-Source-Werkzeuge, die für druckfertige Vektorproduktion geeignet sind. Das Begleitwerkzeug des Projekts, UniConvertor, nutzt das SK1-Format als Zwischendarstellung für die Konvertierung zwischen zahlreichen Vektorformaten (CDR, CMX, WMF, EMF, SVG und andere), was SK1 über den Editor hinaus als universelles Austauschformat Bedeutung verleiht. Die textbasierte Dateistruktur bewahrt die Lesbarkeits- und Skriptfähigkeitsvorteile, die von Skencils originalem SK-Format geerbt wurden.