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Über die Formate
IIQ (Intelligent Image Quality) ist das proprietäre RAW-Format von Phase One, einem dänischen Hersteller von Mittelformat-Digitalkamerasystemen und -rückteilen, eingeführt 2008 mit dem P65+ Digitalrückteil. IIQ-Dateien erfassen die unverarbeitete Auslesung von Phase Ones grossflächigen CCD- und CMOS-Sensoren — von 40 bis 151 Megapixel in aktuellen Systemen — bei 16 Bit pro Kanal und bewahren den vollen Dynamikumfang, die Farbtiefe und die räumliche Auflösung des Sensors. Das Format gibt es in zwei Varianten: IIQ Large (IIQ L) mit verlustfreier Komprimierung für archivische Null-Qualitätsverlust-Speicherung und IIQ Small (IIQ S) mit visuell verlustfreier Komprimierung, die die Dateigröße um ca. 40-60% reduziert, bei vernachlässigbarem Qualitätseinfluss. Phase Ones Sensorkalibrierungsdaten, einschließlich Pro-Pixel-Defektkarten, Festmusterrausch-Profile und werksseitige Farbkalibrierung, sind in der IIQ-Datei eingebettet und ermöglichen präzise Korrekturen bei der RAW-Entwicklung. Ein Vorteil ist die schiere Auflösung und Tonwerttiefe: IIQ-Dateien von Phase Ones Flaggschiff-Systemen liefern die höchsten Pixelzahlen und den weitesten Dynamikumfang in der kommerziellen Fotografie, was sie zum Standardformat für Museumsdigitalisierung, Kunstgutreproduktion, Luftvermessung und Werbefotografie macht, wo maximale Details unverzichtbar sind. Die enge Integration mit Capture One ist eine weitere zentrale Stärke — Phase One entwickelt sowohl die Kamerahardware als auch die RAW-Verarbeitungssoftware, wodurch IIQ-Dateien optimiertes Demosaicing, Farbwiedergabe und Objektivkorrektur erhalten, die auf jede spezifische Kamera-Objektiv-Kombination abgestimmt sind.
PSD (Photoshop Document) ist das native Dateiformat von Adobe Photoshop, dem Branchenstandard für Rasterbildbearbeitung, erstmals veröffentlicht am 19. Februar 1990. PSD-Dateien bewahren den vollständigen Bearbeitungszustand eines Photoshop-Projekts: alle Ebenen (Raster-, Text-, Anpassungs-, Form- und Smart-Object-Ebenen) mit ihren Positionen, Mischmodi, Deckkraft und Ebeneneffekten; Ebenenmasken und Vektormasken; Alphakanäle; Sonderfarbkanäle; Pfade; Hilfslinien; Slices; und den vollständigen Undo-Verlauf. Das Format unterstützt Bilder bis zu 30.000 x 30.000 Pixel (PSB, das Grossdokumentformat, erweitert dies auf 300.000 x 300.000) in Farbmodi wie RGB, CMYK, Lab, Graustufen, Indexfarben, Duplex und Mehrkanal, bei 1, 8, 16 oder 32 Bit pro Kanal. PSD-Dateien verwenden eine Kombination aus RLE-Komprimierung für einzelne Ebenendaten und speichern zusammengefasste (abgeflachte) Vorschaubilder für schnelle Anzeige durch Anwendungen, die die volle Ebenenstruktur nicht parsen können. Das Format hat sich zum De-facto-Standard für professionelle kreative Workflows weit über Photoshop hinaus entwickelt — Fotografen, Grafikdesigner, Webentwickler und Video-Postproduktionskünstler tauschen PSD-Dateien als Arbeitsformat aus, das kreative Flexibilität bewahrt. Ein Vorteil ist das nicht-destruktive Bearbeitungsmodell: PSD bewahrt jede Ebene, Maske, Anpassung und jeden Effekt als unabhängig bearbeitbare Elemente, sodass kreative Entscheidungen jederzeit revidiert werden können, ohne von vorne beginnen zu müssen. Die Rolle des Formats als Austauschstandard der Kreativbranche bietet eine weitere Kernstärke — PSD-Dateien können von Adobe Illustrator, InDesign, After Effects, Premiere Pro sowie von Affinity Photo, GIMP, Sketch, Figma und Photopea geöffnet werden, was es zur Lingua franca des visuellen Designs macht.