IIQ (RAW)-zu-G3-Konverter

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Wie man IIQ in G3 konvertiert

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Über die Formate

IIQ (Intelligent Image Quality) ist das proprietäre RAW-Format von Phase One, einem dänischen Hersteller von Mittelformat-Digitalkamerasystemen und -rückteilen, eingeführt 2008 mit dem P65+ Digitalrückteil. IIQ-Dateien erfassen die unverarbeitete Auslesung von Phase Ones grossflächigen CCD- und CMOS-Sensoren — von 40 bis 151 Megapixel in aktuellen Systemen — bei 16 Bit pro Kanal und bewahren den vollen Dynamikumfang, die Farbtiefe und die räumliche Auflösung des Sensors. Das Format gibt es in zwei Varianten: IIQ Large (IIQ L) mit verlustfreier Komprimierung für archivische Null-Qualitätsverlust-Speicherung und IIQ Small (IIQ S) mit visuell verlustfreier Komprimierung, die die Dateigröße um ca. 40-60% reduziert, bei vernachlässigbarem Qualitätseinfluss. Phase Ones Sensorkalibrierungsdaten, einschließlich Pro-Pixel-Defektkarten, Festmusterrausch-Profile und werksseitige Farbkalibrierung, sind in der IIQ-Datei eingebettet und ermöglichen präzise Korrekturen bei der RAW-Entwicklung. Ein Vorteil ist die schiere Auflösung und Tonwerttiefe: IIQ-Dateien von Phase Ones Flaggschiff-Systemen liefern die höchsten Pixelzahlen und den weitesten Dynamikumfang in der kommerziellen Fotografie, was sie zum Standardformat für Museumsdigitalisierung, Kunstgutreproduktion, Luftvermessung und Werbefotografie macht, wo maximale Details unverzichtbar sind. Die enge Integration mit Capture One ist eine weitere zentrale Stärke — Phase One entwickelt sowohl die Kamerahardware als auch die RAW-Verarbeitungssoftware, wodurch IIQ-Dateien optimiertes Demosaicing, Farbwiedergabe und Objektivkorrektur erhalten, die auf jede spezifische Kamera-Objektiv-Kombination abgestimmt sind.
Entwickler: Phase One
Erstveröffentlichung: 2008
G3 ist ein monochromes Bildformat, das auf dem ITU-T Group 3-Faksimile-Kodierungsstandard (Empfehlung T.4) basiert, 1980 vom CCITT als universelle Komprimierungsmethode für Faxübertragungen über Telefonnetze ratifiziert. G3-Dateien enthalten 1-Bit-Bilddaten (schwarz-weiß), kodiert mit eindimensionaler Modified-Huffman-(MH)-Kodierung, bei der jede Scanline unabhängig komprimiert wird, indem Läufe aufeinanderfolgender weisser oder schwarzer Pixel durch Codewörter variabler Länge aus einer vordefinierten Huffman-Tabelle ersetzt werden, die für typische Dokumentinhalte optimiert ist. Der Standard definiert auch einen optionalen zweidimensionalen Kodierungsmodus (Modified READ), der jede Zeile als Differenzen zur vorherigen Zeile kodiert und bessere Komprimierung für Seiten mit vertikaler Redundanz erzielt. Die Standard-G3-Auflösung beträgt 204 Pixel pro Zoll horizontal und entweder 98 (Standard) oder 196 (Fein) Pixel pro Zoll vertikal, was das charakteristische leicht gestreckte Erscheinungsbild empfangener Faxdokumente erzeugt. Die Kodierung wurde sorgfältig für die Echtzeit-Übertragungsbeschränkungen der 1980er-Jahre-Modems optimiert, die mit 2400 bis 14400 bps arbeiteten, wobei Kodierungs- und Dekodierungsgeschwindigkeit der Kommunikationskanalrate entsprechen mussten. Ein Vorteil ist die universelle Telekommunikationskompatibilität: Group-3-Kodierung bleibt der obligatorische Basis-Codec für jedes hergestellte Faxgerät, was sicherstellt, dass G3-Bilddaten an jedes Faxgerät weltweit gesendet oder davon empfangen werden können. Die Effizienz des Formats für Dokumentinhalte ist eine weitere Stärke — die Huffman-Tabellen wurden statistisch auf die Lauflängenverteilungen in Geschäftsdokumenten abgestimmt, und typische Seiten komprimieren auf unter 30 KB. G3-Dateien werden von LibreOffice, ImageMagick und Faxserver-Software unterstützt.
Entwickler: ITU-T (CCITT)
Erstveröffentlichung: 1980