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Über die Formate
TIM (Texture Image Map) ist ein Rasterbildformat, das von Sony Computer Entertainment) für die originale PlayStation-Konsole entwickelt wurde, die am 3. Dezember 1994 in Japan veröffentlicht wurde. TIM-Dateien speichern Textur- und Sprite-Daten in einem Format, das für die GPU der PlayStation (das GTE/GPU-Subsystem) optimiert ist, und unterstützen 4-Bit-Indexfarben (16 Farben mit CLUT), 8-Bit-Indexfarben (256 Farben mit CLUT), 16-Bit-Direktfarben (5 Bit pro RGB-Kanal plus 1 Halbtransparenz-Steürbit) und 24-Bit-True-Color-Modi. Die Dateistruktur besteht aus einer 4-Byte-Kennung (0x10), einem Flag-Byte für Farbtiefe und CLUT-Vorhandensein, dem optionalen CLUT-Block (Color Look-Up Table) mit den Palettendaten und dem Bilddatenblock mit den Pixelwerten. Bildabmessungen in TIM-Dateien werden in Einheiten von 16-Bit-Wörtern statt Pixeln angegeben, was das native Speicheradressierungsschema der GPU widerspiegelt — daher muss der Breitenwert je nach Farbtiefenmodus unterschiedlich interpretiert werden. TIM war Teil des PSY-Q-Entwicklungskits, das von Spieleentwicklern während der gesamten kommerziellen Lebensdaür der PlayStation verwendet wurde. Ein Vorteil ist die direkte Hardware-Kompatibilität: TIM-Daten konnten mit minimaler Verarbeitung in den VRAM der PlayStation übertragen werden, was schnelles Texturladen ermöglichte, das für die Aufrechterhaltung der Bildraten auf dem begrenzten 33-MHz-MIPS-R3000A-Prozessor der Konsole entscheidend war. Das Format bleibt in Retro-Gaming- und Bewahrungsgemeinschaften relevant, lesbar von Werkzeugen wie TIMViewer, PSXPrev, ImageMagick und verschiedenen PlayStation-Entwicklungs- und Modding-Werkzeugen.
MTV ist ein einfaches Rasterbildformat, das von Mark T. VandeWettering für den MTV Ray Tracer erstellt wurde, ein Raytracing-Programm, das 1988 als einer der frühen öffentlich verfügbaren Raytracer über Usenet verbreitet wurde. Das Format speichert 24-Bit-RGB-Bilder mit einem minimalen Text-Header, gefolgt von rohen Pixeldaten. Der Header besteht aus einer einzelnen Zeile mit Bildbreite und -höhe als ASCII-Ganzzahlen, unmittelbar gefolgt von den Pixeldaten, wobei jedes Pixel drei Bytes belegt (Rot, Grün, Blau) in zeilenweiser Reihenfolge von links oben nach rechts unten. Der MTV Ray Tracer selbst war bedeutsam in der Geschichte der Computergrafik — frei verteilt über die comp.graphics-Usenet-Newsgroup, führte er viele Programmierer und Studenten in die Prinzipien des Raytracings ein: Strahl-Objekt-Schnittberechnung, Reflexion, Brechung, Schatten und rekursive Schattierung. Das MTV-Format war die native Ausgabe des Programms, und seine Einfachheit machte es Benutzern leicht, eigene Viewer und Konverter auf der jeweiligen Plattform zu schreiben — eine praktische Notwendigkeit in der fragmentierten Unix-Workstation-Landschaft der späten 1980er Jahre. Ein Vorteil ist die extreme Implementierungseinfachheit: Das Format kann in wenigen Codezeilen in jeder Programmiersprache gelesen werden, ohne Bibliotheken, Komprimierungsalgorithmen oder Metadaten-Parsing — einfach zwei Ganzzahlen lesen und dann Breite x Höhe x 3 Bytes Pixeldaten. Die historische Bedeutung des Formats in der Computergrafik-Gemeinschaft bietet eine weitere Dimension — MTV-Dateien aus frühen Raytracing-Experimenten repräsentieren primäre Artefakte aus der Ära, als Raytracing von akademischer Forschung zu zugänglicher Software überging. MTV-Dateien werden von ImageMagick und verschiedenen Legacy-Grafikwerkzeugen unterstützt.