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Über die Formate
PPS (PowerPoint Slideshow) ist ein binäres Präsentationsformat von Microsoft, das identisch mit PPT funktioniert, sich aber in einem Punkt unterscheidet: Ein Doppelklick auf eine PPS-Datei startet sie direkt im Bildschirmpräsentationsmodus (Vollbild), statt die Bearbeitungsoberfläche zu öffnen. Das Format verwendet dieselbe OLE2-Compound-Document-Struktur wie PPT und speichert Folien, Text, Bilder, Animationen, Übergänge, Vortragsnotizen und eingebettete Objekte in Binärströmen. PPS-Dateien werden typischerweise erzeugt, indem eine fertige PPT-Präsentation im Bildschirmpräsentationsformat gespeichert wird, was signalisiert, dass der Inhalt zum Betrachten und nicht zum Bearbeiten bestimmt ist — die Datei kann jedoch weiterhin über das Datei-Menü von PowerPoint zur Bearbeitung geöffnet werden. Das Format fand breite Verwendung in Unternehmensumgebungen für die Verteilung präsentationsfertiger Foliendecks, Schulungsmaterialien, Kiosk-Displays und selbstlaufender Präsentationen. Ein Vorteil ist das präsentationsfertige Verhalten — Empfänger können eine PPS-Datei starten und sofort mit dem Vortrag beginnen, ohne Bearbeitungswerkzeuge navigieren zu müssen, was das Risiko versehentlicher Inhaltsänderungen oder der Offenlegung von Vortragsnotizen reduziert. Die Auto-Play-Fähigkeit ist eine weitere Stärke für unbeaufsichtigte Szenarien: In Kombination mit automatischem Timing und Schleifenfunktionen treiben PPS-Dateien Informationskioske, digitale Beschilderung und Lobby-Displays an, die ohne Bedienereingabe kontinuierlich laufen. Während das neuere PPSX-Format PPS für aktuelle Workflows abgelöst hat, begegnet man dem binären Bildschirmpräsentationsformat weiterhin in archivierten Unternehmensmaterialien und Legacy-Präsentationsbibliotheken.
HRZ ist ein einfaches Rasterbildformat, das mit Slow-Scan-Television (SSTV) verbunden ist, einer Methode zur Übertragung von Standbildern über Funkfrequenzen, die seit den späten 1950er Jahren von Amateurfunkern genutzt wird, als Copthorne Macdonald die Technologie entwickelte. HRZ-Dateien speichern Bilder in einer festen Auflösung von 256x240 Pixeln im rohen RGB-Format, wobei jedes Pixel als drei Bytes (Rot, Grün, Blau) mit 8 Bit pro Kanal dargestellt wird, was unkomprimierte Dateien von genau 184.320 Bytes erzeugt. Das Format hat keinen Header, keine Metadaten und keine Komprimierung — die Datei ist einfach ein sequenzieller Dump roher Pixeldaten in zeilenweiser Reihenfolge. Diese extreme Einfachheit spiegelt die Ursprünge des Formats in der Amateurfunkgemeinschaft wider, wo SSTV-Bilder als Audiotöne übertragen werden, die Leuchtdichte- und Chrominanzwerte über schmalbandige KW-Funkverbindungen (Kurzwelle) kodieren. Die feste 256x240-Auflösung entspricht gängigen SSTV-Uebertragungsmodi, und HRZ-Dateien dienen als digitales Aufnahme- oder Speichermedium für empfangene SSTV-Uebertragungen. Ein Vorteil ist die Null-Overhead-Struktur des Formats: Ohne Parsing, Dekomprimierung oder Metadatenverarbeitung können HRZ-Dateien von jedem Programm gelesen werden, das rohe Pixeldaten mit bekannten Abmessungen lesen kann — ein einziger Funktionsaufruf in praktisch jeder Programmiersprache. Die Verbindung des Formats zur Amateurfunk-SSTV-Kultur ist ein weiterer bemerkenswerter Aspekt: HRZ-Dateien dokumentieren eine einzigartige Form der Bildkommunikation, bei der Funker Fotografien über Tausende von Kilometern übertragen, nur mit Funkwellen und Audiokodierung. HRZ-Dateien können mit ImageMagick, GIMP und spezialisierter SSTV-Software geöffnet werden.