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Über die Formate
PS ist die Standarderweiterung für Dateien in PostScript, der Seitenbeschreibungssprache, die von Adobe Systems entwickelt und erstmals 1984 mit dem Apple LaserWriter ausgeliefert wurde. Eine PostScript-Datei ist ein vollständiges Programm, das das genaue Erscheinungsbild einer Seite beschreibt — Text, Vektorgrafiken, Kurven, Füllungen und sogar eingebettete Rasterbilder — unter Verwendung einer stapelbasierten interpretierten Sprache mit vollständigen Programmierkonstrukten. Wenn sie an einen PostScript-kompatiblen Drucker oder Interpreter (wie Ghostscript) gesendet wird, wird das Programm ausgeführt und erzeugt gerenderte Ausgabe. PostScript führte kubische Bezier-Kurven als Standarddarstellung für glatte Umrisse ein — ein mathematisches Modell, das zur Grundlage für praktisch alle nachfolgenden Vektorgrafik- und Schrifttechnologien wurde, einschließlich PDF, SVG und OpenType. Die Sprache dient auch als Schriftformat: Type-1-PostScript-Schriften kodieren Glyphenumrisse als PostScript-Programme mit Hinting-Anweisungen für scharfes Rendering bei niedrigen Auflösungen, während Type-3-Schriften die volle Sprache nutzen, um beliebig komplexe Glyphen zu definieren. Ein Vorteil ist die Geräteunabhängigkeit — eine PostScript-Datei erzeugt identische Ausgabe, ob sie auf einem 300-dpi-Desktoprucker, einem hochauflösenden Belichter oder einem Software-Rasterizer gerendert wird, da sie Formen mathematisch statt als Pixelraster beschreibt. Das menschenlesbare Textformat bietet eine weitere praktische Stärke: PS-Dateien können mit jedem Texteditor inspiziert, debuggt und modifiziert werden und lassen sich programmatisch von jeder Software erzeugen, ohne spezialisierte Bibliotheken zu benötigen. PostScript-Dateien werden von Ghostscript, Adobe Acrobat, Vorschau-Anwendungen und zahlreichen Verlags- und Grafikwerkzeugen breit unterstützt.
SK1 ist das native Dateiformat des sK1-Projekts, eines Open-Source-Vektorgrafik-Editors und Konvertierungs-Engines, der 2003 von Igor Novikov als Nachfolger von Bernhard Herzogs Skencil gestartet wurde. Das Format entwickelte sich aus dem originalen SK-Format weiter und erweiterte dessen Fähigkeiten, während die textbasierte, Python-lesbare Syntax zur Beschreibung von Vektordokumenten beibehalten wurde. SK1-Dateien kodieren vollständige Dokumentstrukturen einschließlich mehrerer Seiten, Ebenen, Hilfslinien und einer vollständigen Hierarchie grafischer Objekte — Bezier-Pfade, Rechtecke, Kreise, Polygone, Textblöcke und eingebettete Rasterbilder — mit Attributen für Füllungen (einfarbig, Verlauf, Muster, Schraffur), Konturen und Transformationen. Das sK1-Projekt zeichnete sich durch den Fokus auf Druckvorstufe und professionelle Druckproduktionsfunktionen aus und ergänzte CMYK-Farbmanagement, ICC-Farbprofile, Sonderfarbunterstützung und PDF/PostScript-Ausgabe — Fähigkeiten, die in Open-Source-Vektoreditoren selten sind. Ein Vorteil ist die professionelle Farbverarbeitung — sK1s CMYK-Workflows und Farbmanagement machen es zu einem der wenigen Open-Source-Werkzeuge, die für druckfertige Vektorproduktion geeignet sind. Das Begleitwerkzeug des Projekts, UniConvertor, nutzt das SK1-Format als Zwischendarstellung für die Konvertierung zwischen zahlreichen Vektorformaten (CDR, CMX, WMF, EMF, SVG und andere), was SK1 über den Editor hinaus als universelles Austauschformat Bedeutung verleiht. Die textbasierte Dateistruktur bewahrt die Lesbarkeits- und Skriptfähigkeitsvorteile, die von Skencils originalem SK-Format geerbt wurden.