DCR (RAW)-zu-HDR-Konverter

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Wie man DCR in HDR konvertiert

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Über die Formate

DCR ist ein proprietäres RAW-Bildformat, das von Eastman Kodak für ihre DCS-Linie (Digital Camera System) professioneller Digitalkameras entwickelt wurde. Eingeführt in den frühen 2000er Jahren mit Kameras wie dem DCS Pro Back und der DCS Pro SLR/n, erfasst das DCR-Format unverarbeitete Daten von Kodaks Vollformat-CMOS- und CCD-Sensoren mit 12 bis 14 Bit pro Kanal und bewahrt den vollständigen Tonwertumfang und die Farbinformationen vor jeglichem Demosaicing, Weissabgleich oder Tonwertkurvenverarbeitung. Kodaks DCS-Kameras nahmen in der Berufsfotografie und Studioarbeit während des frühen Digitalübergangs eine bedeutende Nische ein, und DCR-Dateien aus dieser Ära repräsentieren einen wichtigen Bestand professioneller digitaler Bilder. Das Format speichert Sensordaten zusammen mit Kodak-spezifischen Metadaten einschließlich Farbmatrix-Koeffizienten, Analogverstärkungseinstellungen und proprietären Rauschreduzierungsparametern, die auf jede Sensorvariante abgestimmt sind. Ein Vorteil von DCR ist die unverwechselbare Farbwiedergabe, die Kodaks Sensortechnologie und Farbwissenschaft erzeugen — viele Fotografen und Retuschierer betrachten die Tonalität von Kodak-DCS-Aufnahmen, insbesondere Hauttöne und den Highlight-Roll-off, als einzigartig ansprechend — eine Eigenschaft, die in den RAW-Daten erhalten bleibt und bei der Nachbearbeitung anpassbar ist. Legacy-Kompatibilität ist eine weitere praktische Stärke: Trotz Kodaks Ausstieg aus dem Kameramarkt bleiben DCR-Dateien von Adobe Lightroom, Adobe Camera Raw, dcraw und RawTherapee unterstützt, was sicherstellt, dass diese frühen professionellen digitalen Negative für die Neuverarbeitung mit modernen Algorithmen vollständig zugänglich bleiben.
Entwickler: Eastman Kodak
Erstveröffentlichung: 2001
HDR (auch bekannt als RGBE oder Radiance HDR) ist ein High-Dynamic-Range-Bildformat, das von Greg Ward Larson als Teil des Radiance-Lichtssimulationssystems entwickelt wurde, das ab 1985 am Lawrence Berkeley National Laboratory entstand, wobei das HDR-Format um 1989 erschien. Das Format speichert Gleitkomma-RGB-Pixelwerte in einer kompakten 32-Bit-pro-Pixel-Kodierung namens RGBE (Red, Green, Blue, Exponent): Drei 8-Bit-Mantissenbytes teilen sich einen einzigen 8-Bit-Exponenten und repräsentieren Leuchtdichtewerte über einen Bereich von etwa 76 Grössenordnungen, während die Dateigrössen mit Standard-24-Bit-Bildern vergleichbar bleiben. HDR-Dateien beginnen mit einem Text-Header mit Rendering- und Belichtungsmetadaten, gefolgt von den RGBE-Pixeldaten, komprimiert mit einem scanline-orientierten Lauflängenkodierungsschema. Das Format erfasst den vollen Leuchtdichtebereich realer Szenen — von tiefen Schatten bis zu direktem Sonnenlicht — und ermöglicht physikalisch korrekte Lichtberechnungen, Tone Mapping für verschiedene Anzeigebedingungen und Belichtungsanpassungen nach der Aufnahme ohne die Clipping-Artefakte, die 8-Bit-Formaten inharent sind. Ein Vorteil ist die grundlegende Rolle des Formats in der HDR-Bildgebung: Radiance HDR war Pionier des Konzepts, reale Leuchtdichtewerte in Bilddateien zu speichern, und das .hdr-Format wurde zum Standard für Lichtsondenbilder und Environment Maps, die im Image-based Lighting der 3D-Rendering-Branche verwendet werden. Die kompakte Kodierung des Formats ist eine weitere praktische Stärke — das RGBE-Schema bietet weit mehr Dynamikumfang als 8-Bit-Formate bei nur 33% mehr Speicher pro Pixel. HDR-Dateien werden von Photoshop, GIMP, ImageMagick, Blender und allen großen 3D-Renderern unterstützt.
Entwickler: Greg Ward Larson
Erstveröffentlichung: 1989