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Über die Formate
DCR ist ein proprietäres RAW-Bildformat, das von Eastman Kodak für ihre DCS-Linie (Digital Camera System) professioneller Digitalkameras entwickelt wurde. Eingeführt in den frühen 2000er Jahren mit Kameras wie dem DCS Pro Back und der DCS Pro SLR/n, erfasst das DCR-Format unverarbeitete Daten von Kodaks Vollformat-CMOS- und CCD-Sensoren mit 12 bis 14 Bit pro Kanal und bewahrt den vollständigen Tonwertumfang und die Farbinformationen vor jeglichem Demosaicing, Weissabgleich oder Tonwertkurvenverarbeitung. Kodaks DCS-Kameras nahmen in der Berufsfotografie und Studioarbeit während des frühen Digitalübergangs eine bedeutende Nische ein, und DCR-Dateien aus dieser Ära repräsentieren einen wichtigen Bestand professioneller digitaler Bilder. Das Format speichert Sensordaten zusammen mit Kodak-spezifischen Metadaten einschließlich Farbmatrix-Koeffizienten, Analogverstärkungseinstellungen und proprietären Rauschreduzierungsparametern, die auf jede Sensorvariante abgestimmt sind. Ein Vorteil von DCR ist die unverwechselbare Farbwiedergabe, die Kodaks Sensortechnologie und Farbwissenschaft erzeugen — viele Fotografen und Retuschierer betrachten die Tonalität von Kodak-DCS-Aufnahmen, insbesondere Hauttöne und den Highlight-Roll-off, als einzigartig ansprechend — eine Eigenschaft, die in den RAW-Daten erhalten bleibt und bei der Nachbearbeitung anpassbar ist. Legacy-Kompatibilität ist eine weitere praktische Stärke: Trotz Kodaks Ausstieg aus dem Kameramarkt bleiben DCR-Dateien von Adobe Lightroom, Adobe Camera Raw, dcraw und RawTherapee unterstützt, was sicherstellt, dass diese frühen professionellen digitalen Negative für die Neuverarbeitung mit modernen Algorithmen vollständig zugänglich bleiben.
G3 ist ein monochromes Bildformat, das auf dem ITU-T Group 3-Faksimile-Kodierungsstandard (Empfehlung T.4) basiert, 1980 vom CCITT als universelle Komprimierungsmethode für Faxübertragungen über Telefonnetze ratifiziert. G3-Dateien enthalten 1-Bit-Bilddaten (schwarz-weiß), kodiert mit eindimensionaler Modified-Huffman-(MH)-Kodierung, bei der jede Scanline unabhängig komprimiert wird, indem Läufe aufeinanderfolgender weisser oder schwarzer Pixel durch Codewörter variabler Länge aus einer vordefinierten Huffman-Tabelle ersetzt werden, die für typische Dokumentinhalte optimiert ist. Der Standard definiert auch einen optionalen zweidimensionalen Kodierungsmodus (Modified READ), der jede Zeile als Differenzen zur vorherigen Zeile kodiert und bessere Komprimierung für Seiten mit vertikaler Redundanz erzielt. Die Standard-G3-Auflösung beträgt 204 Pixel pro Zoll horizontal und entweder 98 (Standard) oder 196 (Fein) Pixel pro Zoll vertikal, was das charakteristische leicht gestreckte Erscheinungsbild empfangener Faxdokumente erzeugt. Die Kodierung wurde sorgfältig für die Echtzeit-Übertragungsbeschränkungen der 1980er-Jahre-Modems optimiert, die mit 2400 bis 14400 bps arbeiteten, wobei Kodierungs- und Dekodierungsgeschwindigkeit der Kommunikationskanalrate entsprechen mussten. Ein Vorteil ist die universelle Telekommunikationskompatibilität: Group-3-Kodierung bleibt der obligatorische Basis-Codec für jedes hergestellte Faxgerät, was sicherstellt, dass G3-Bilddaten an jedes Faxgerät weltweit gesendet oder davon empfangen werden können. Die Effizienz des Formats für Dokumentinhalte ist eine weitere Stärke — die Huffman-Tabellen wurden statistisch auf die Lauflängenverteilungen in Geschäftsdokumenten abgestimmt, und typische Seiten komprimieren auf unter 30 KB. G3-Dateien werden von LibreOffice, ImageMagick und Faxserver-Software unterstützt.