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Über die Formate
CMX (Corel Presentation Exchange) ist ein Vektorgrafik-Austauschformat, das von der Corel Corporation entwickelt und im September 1994 mit CorelDRAW 5 eingeführt wurde. Als anwendungsübergreifendes Austauschformat innerhalb der Corel-Produktsuite konzipiert, speichert CMX Vektorobjekte, Text, Bitmaps und Renderingattribute in einer Struktur, die CorelDRAW, Corel PHOTO-PAINT, Corel Presentations und anderen Corel-Anwendungen zugänglich ist, ohne dass jedes Programm das vollständige native CDR-Format verstehen muss. Das Format verwendet eine chunkbasierte Architektur, die geometrische Grundelemente, Füllmuster, Umrisseigenschaften und Farbdefinitionen auf standardisierte Weise kodiert und sowohl 16-Bit- als auch 32-Bit-Varianten unterstützt. CMX gewann über das Corel-Ökosystem hinaus an Bedeutung durch seine Übernahme in Drittanbieteranwendungen und seine Rolle bei der Clipart-Distribution — viele Vektorgrafik-Sammlungen aus der Mitte bis Ende der 1990er Jahre wurden im CMX-Format ausgeliefert. Ein Vorteil ist die Interoperabilität innerhalb von Design-Workflows: CMX bot eine praktische Brücke für den Transfer von Vektorinhalten zwischen verschiedenen Corel-Anwendungen unter Beibehaltung der visuellen Wiedergabetreue, Verläufe und Transparenzattribute. Die Einbindung sowohl von Vektor- als auch Bitmap-Daten in einer einzigen Datei ist eine weitere Stärke, die den Austausch komplexer Mixed-Media-Illustrationen als eigenständige Einheiten ermöglicht. Microsoft fügte ebenfalls CMX-Importunterstützung in einige Office-Anwendungen hinzu und erweiterte damit die Reichweite des Formats. Während moderne Corel-Anwendungen primär CDR für native Arbeit und SVG, PDF oder EPS für den Austausch verwenden, sind CMX-Dateien aus der CorelDRAW-Ära weiterhin in Legacy-Asset-Bibliotheken verbreitet.
HRZ ist ein einfaches Rasterbildformat, das mit Slow-Scan-Television (SSTV) verbunden ist, einer Methode zur Übertragung von Standbildern über Funkfrequenzen, die seit den späten 1950er Jahren von Amateurfunkern genutzt wird, als Copthorne Macdonald die Technologie entwickelte. HRZ-Dateien speichern Bilder in einer festen Auflösung von 256x240 Pixeln im rohen RGB-Format, wobei jedes Pixel als drei Bytes (Rot, Grün, Blau) mit 8 Bit pro Kanal dargestellt wird, was unkomprimierte Dateien von genau 184.320 Bytes erzeugt. Das Format hat keinen Header, keine Metadaten und keine Komprimierung — die Datei ist einfach ein sequenzieller Dump roher Pixeldaten in zeilenweiser Reihenfolge. Diese extreme Einfachheit spiegelt die Ursprünge des Formats in der Amateurfunkgemeinschaft wider, wo SSTV-Bilder als Audiotöne übertragen werden, die Leuchtdichte- und Chrominanzwerte über schmalbandige KW-Funkverbindungen (Kurzwelle) kodieren. Die feste 256x240-Auflösung entspricht gängigen SSTV-Uebertragungsmodi, und HRZ-Dateien dienen als digitales Aufnahme- oder Speichermedium für empfangene SSTV-Uebertragungen. Ein Vorteil ist die Null-Overhead-Struktur des Formats: Ohne Parsing, Dekomprimierung oder Metadatenverarbeitung können HRZ-Dateien von jedem Programm gelesen werden, das rohe Pixeldaten mit bekannten Abmessungen lesen kann — ein einziger Funktionsaufruf in praktisch jeder Programmiersprache. Die Verbindung des Formats zur Amateurfunk-SSTV-Kultur ist ein weiterer bemerkenswerter Aspekt: HRZ-Dateien dokumentieren eine einzigartige Form der Bildkommunikation, bei der Funker Fotografien über Tausende von Kilometern übertragen, nur mit Funkwellen und Audiokodierung. HRZ-Dateien können mit ImageMagick, GIMP und spezialisierter SSTV-Software geöffnet werden.