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Wie man AFF in PGM konvertiert

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Über die Formate

AFF (Acorn Draw) ist ein Vektorgrafik-Dateiformat, das nativ zum Acorn Computers RISC-OS-Betriebssystem gehört und mit der Draw-Anwendung in RISC OS 2 im April 1989 eingeführt wurde. Die Draw-Anwendung wurde als Standardkomponente jeder RISC-OS-Installation mitgeliefert und bot Benutzern ein leistungsfähiges Vektor-Illustrationswerkzeug ohne zusätzliche Kosten. AFF-Dateien speichern Vektorobjekte als Folge getaggter Datenblöcke, die jeweils Objekttyp, Begrenzungsrahmen und typspezifische Daten enthalten — unterstützte Objekte umfassen Pfade mit geraden Linien und Bezier-Kurven, Textobjekte mit Schriftreferenzen, Sprite-Objekte (Bitmap), Gruppen und getaggte Objekte für anwendungsspezifische Erweiterungen. Pfadobjekte verwenden kubische Bezier-Kurven mit Verschiebe-, Linien- und Kurvenelementen und unterstützen variable Linienbreiten, Verbindungsstile, Strichmuster und einfarbige Füllungen. Das Koordinatensystem verwendet RISC-OS-Zeicheneinheiten mit einer Auflösung von 1/180 Zoll und bietet Präzision sowohl für Bildschirmdarstellung als auch für Druckausgabe. Ein Vorteil ist die unkomplizierte Binärstruktur — die getaggte Blockarchitektur macht AFF-Dateien einfach zu parsen und programmatisch zu erzeugen. Native Betriebssystemintegration ist eine weitere Stärke: RISC OS rendert Draw-Dateien nativ in seiner Desktop-Umgebung und behandelt Vektorgrafiken als erstklassige Objekte neben Bitmaps. Während Acorn Computers Ende der 1990er Jahre den Betrieb einstellte, wird RISC OS unter aktiver Open-Source-Entwicklung fortgeführt, und AFF-Dateien werden weiterhin über die Zeichenanwendungen und Konvertierungsprogramme der Plattform unterstützt.
Entwickler: Acorn Computers
Erstveröffentlichung: 1989
PGM (Portable Graymap) ist das Graustufen-Mitglied der Netpbm-Bildformatfamilie, erstellt von Jef Poskanzer im Jahr 1988 als Teil des Pbmplus-Toolkits für Unix-Systeme. PGM speichert einkanalige Intensitätsbilder, bei denen jedes Pixel einen Grauwert von 0 (schwarz) bis zu einem benutzerdefinierten Maximum (typischerweise 255 für 8-Bit oder 65535 für 16-Bit) enthält. Das Format existiert in ASCII (magische Nummer P2), bei der Pixelwerte als dezimale Textzahlen getrennt durch Leerzeichen geschrieben werden, und binär (magische Nummer P5), bei der Werte als Rohbytes gespeichert werden. Beide Varianten beginnen mit einem Header, der die magische Nummer, Breite, Höhe und den maximalen Grauwert angibt. PGM wurde als Graustufen-Zwischenformat in der Netpbm-Konvertierungs-Pipeline-Philosophie konzipiert: Quellbilder aus beliebigen Formaten werden in PGM umgewandelt, mit der umfangreichen Netpbm-Werkzeugbibliothek verarbeitet und dann in das Zielformat konvertiert. Ein Vorteil ist die Formattransparenz — die ASCII-Variante macht Bilddaten direkt für Menschen lesbar und trivial mit Textwerkzeugen wie awk und grep verarbeitbar, was für Debugging und Ausbildung unschätzbar ist. Die Verbreitung in der wissenschaftlichen und Computer-Vision-Gemeinschaft ist eine weitere Stärke: Die geradlinige Einzelkanal-Darstellung von PGM macht es zu einem natürlichen Format für Bildanalyse-Algorithmen, und viele wissenschaftliche Arbeiten und Kursmaterialien verwenden PGM-Beispiele. Das Format wird von ImageMagick, GIMP und zahlreichen Bildverarbeitungsbibliotheken unterstützt und bleibt Standardeingabe für viele Forschungswerkzeuge und Benchmarks.
Entwickler: Jef Poskanzer
Erstveröffentlichung: 1988