AFF-zu-EPS-Konverter

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Wie man AFF in EPS konvertiert

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Über die Formate

AFF (Acorn Draw) ist ein Vektorgrafik-Dateiformat, das nativ zum Acorn Computers RISC-OS-Betriebssystem gehört und mit der Draw-Anwendung in RISC OS 2 im April 1989 eingeführt wurde. Die Draw-Anwendung wurde als Standardkomponente jeder RISC-OS-Installation mitgeliefert und bot Benutzern ein leistungsfähiges Vektor-Illustrationswerkzeug ohne zusätzliche Kosten. AFF-Dateien speichern Vektorobjekte als Folge getaggter Datenblöcke, die jeweils Objekttyp, Begrenzungsrahmen und typspezifische Daten enthalten — unterstützte Objekte umfassen Pfade mit geraden Linien und Bezier-Kurven, Textobjekte mit Schriftreferenzen, Sprite-Objekte (Bitmap), Gruppen und getaggte Objekte für anwendungsspezifische Erweiterungen. Pfadobjekte verwenden kubische Bezier-Kurven mit Verschiebe-, Linien- und Kurvenelementen und unterstützen variable Linienbreiten, Verbindungsstile, Strichmuster und einfarbige Füllungen. Das Koordinatensystem verwendet RISC-OS-Zeicheneinheiten mit einer Auflösung von 1/180 Zoll und bietet Präzision sowohl für Bildschirmdarstellung als auch für Druckausgabe. Ein Vorteil ist die unkomplizierte Binärstruktur — die getaggte Blockarchitektur macht AFF-Dateien einfach zu parsen und programmatisch zu erzeugen. Native Betriebssystemintegration ist eine weitere Stärke: RISC OS rendert Draw-Dateien nativ in seiner Desktop-Umgebung und behandelt Vektorgrafiken als erstklassige Objekte neben Bitmaps. Während Acorn Computers Ende der 1990er Jahre den Betrieb einstellte, wird RISC OS unter aktiver Open-Source-Entwicklung fortgeführt, und AFF-Dateien werden weiterhin über die Zeichenanwendungen und Konvertierungsprogramme der Plattform unterstützt.
Entwickler: Acorn Computers
Erstveröffentlichung: 1989
EPS (Encapsulated PostScript) ist ein Vektordateiformat, das von Adobe Systems in Zusammenarbeit mit der Aldus Corporation entwickelt und erstmals 1987 veröffentlicht wurde. Basierend auf Adobes PostScript-Seitenbeschreibungssprache umhüllt EPS ein eigenständiges PostScript-Programm, das eine einzelne Grafikseite beschreibt — einschließlich Vektorpfaden, Text und eingebetteten Rasterbildern — in einem strukturierten Kommentarrahmen, der Begrenzungsrahmenkoordinaten und optionale Vorschau-Thumbnails bereitstellt. Die Kapselung ermöglicht es, eine EPS-Datei als enthaltenes Grafikelement in ein anderes Dokument einzufügen, ohne den PostScript-Code des Hostdokuments zu beeinträchtigen. Über Jahrzehnte diente EPS als universelles Austauschformat in der professionellen Verlags-, Druckvorstufen- und Druckproduktionsbranche und wurde von praktisch jeder Design-, Illustrations- und Layoutanwendung plattformübergreifend akzeptiert. Ein wesentlicher Vorteil ist die Zuverlässigkeit in der Druckindustrie — da EPS geräteunabhängige PostScript-Anweisungen enthält, ist die Ausgabe über verschiedene RIPs, Belichter und Druckmaschinen hinweg konsistent. Die anwendungsübergreifende Kompatibilität ist eine weitere Stärke: Eine in Illustrator, CorelDRAW oder Inkscape erstellte EPS-Datei kann in QuarkXPress, InDesign oder Word platziert werden, ohne die Ursprungsanwendung zu benötigen. Obwohl PDF EPS für moderne Workflows weitgehend abgelöst hat, bleibt das Format in Stock-Illustrationsbibliotheken, Legacy-Publishing-Pipelines und überall dort weit verbreitet, wo ein bewährtes, universell unterstütztes Vektoraustauschformat benötigt wird.
Entwickler: Adobe Systems
Erstveröffentlichung: 1987