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Über die Formate
X3F ist das proprietäre RAW-Bildformat der Sigma-Kameras mit Foveon-X3-Direktbildsensoren, eingeführt 2002 mit der Sigma SD9 — der ersten digitalen SLR-Kamera mit einem Sensor, der an jeder Pixelposition vollständige Farbinformationen erfasst. Im Gegensatz zu konventionellen Kameras, die ein Bayer-Farbfilter-Array verwenden (bei dem jedes Pixel nur eine Farbe aufzeichnet und die anderen beiden interpoliert werden), stapelt der Foveon-X3-Sensor drei Fotodiodenschichten an jedem Pixelort und nutzt die wellenlängenabhängige Absorptionstiefe von Silizium, um Blau-, Grün- und Rotlicht gleichzeitig zu erfassen. X3F-Dateien speichern daher eine grundlegend andere Art von Rohdaten: drei vollständige Farbebenen, die am selben räumlichen Ort erfasst werden, ohne dass Demosaicing erforderlich ist. Das Format verwendet einen proprietären Container mit mehreren Datensektionen einschließlich der rohen Sensordaten (komprimiert mit einem Huffman-basierten Schema), eingebetteten JPEG-Vorschauen, Kamerametadaten und Sigma-spezifischen Verarbeitungsparametern. Ein Vorteil ist das Fehlen von Demosaicing-Artefakten: Da jedes Pixel alle drei Farben nativ aufzeichnet, zeigen X3F-Bilder eine Pro-Pixel-Schärfe und Farbgenauigkeit, die Bayer-basierte Sensoren erst nach Interpolation erreichen — es gibt kein Moire, keine Falschfarben und keinen Verlust räumlicher Auflösung durch die Farbrekonstruktion. Dies erzeugt eine Wiedergabequalität, die viele Fotografen als einzigartig dreidimensional und filmähnlich beschreiben, insbesondere bei niedrigen ISO-Einstellungen. X3F-Dateien können mit Sigmas Photo Pro-Software verarbeitet und auch von dcraw, Iridient Developer und anderen RAW-Konvertern unterstützt werden.
HRZ ist ein einfaches Rasterbildformat, das mit Slow-Scan-Television (SSTV) verbunden ist, einer Methode zur Übertragung von Standbildern über Funkfrequenzen, die seit den späten 1950er Jahren von Amateurfunkern genutzt wird, als Copthorne Macdonald die Technologie entwickelte. HRZ-Dateien speichern Bilder in einer festen Auflösung von 256x240 Pixeln im rohen RGB-Format, wobei jedes Pixel als drei Bytes (Rot, Grün, Blau) mit 8 Bit pro Kanal dargestellt wird, was unkomprimierte Dateien von genau 184.320 Bytes erzeugt. Das Format hat keinen Header, keine Metadaten und keine Komprimierung — die Datei ist einfach ein sequenzieller Dump roher Pixeldaten in zeilenweiser Reihenfolge. Diese extreme Einfachheit spiegelt die Ursprünge des Formats in der Amateurfunkgemeinschaft wider, wo SSTV-Bilder als Audiotöne übertragen werden, die Leuchtdichte- und Chrominanzwerte über schmalbandige KW-Funkverbindungen (Kurzwelle) kodieren. Die feste 256x240-Auflösung entspricht gängigen SSTV-Uebertragungsmodi, und HRZ-Dateien dienen als digitales Aufnahme- oder Speichermedium für empfangene SSTV-Uebertragungen. Ein Vorteil ist die Null-Overhead-Struktur des Formats: Ohne Parsing, Dekomprimierung oder Metadatenverarbeitung können HRZ-Dateien von jedem Programm gelesen werden, das rohe Pixeldaten mit bekannten Abmessungen lesen kann — ein einziger Funktionsaufruf in praktisch jeder Programmiersprache. Die Verbindung des Formats zur Amateurfunk-SSTV-Kultur ist ein weiterer bemerkenswerter Aspekt: HRZ-Dateien dokumentieren eine einzigartige Form der Bildkommunikation, bei der Funker Fotografien über Tausende von Kilometern übertragen, nur mit Funkwellen und Audiokodierung. HRZ-Dateien können mit ImageMagick, GIMP und spezialisierter SSTV-Software geöffnet werden.