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Wie man RB in HEIF konvertiert

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Über die Formate

RB ist das native E-Book-Format des Rocket eBook, eines der ersten kommerziell erhältlichen dedizierten Lesegeräte, entwickelt von NuvoMedia und im Oktober 1998 veröffentlicht. NuvoMedia wurde von Martin Eberhard und Marc Tarpenning gegründet — die später Tesla Motors mitbegründeten — und entwarf das Rocket eBook als Handgerät mit einem reflektiven LCD-Bildschirm, das etwa zehn Bücher in seinem internen Speicher aufnehmen konnte. Das RB-Format bündelt HTML-basierte Inhalte zusammen mit eingebetteten Bildern, Metadaten und einem Inhaltsverzeichnis in einem einzigen Binärcontainer, der für die begrenzte Hardware des Geräts optimiert ist. Inhalte wurden über NuvoMedias Desktop-Software RocketLibrarian erworben und heruntergeladen. Ein bemerkenswerter Vorteil des Formats war die frühe Unterstützung von Lesezeichen, Anmerkungen, Wörterbuchsuche und einstellbarer Schriftgrösse — Funktionen, die heute auf modernen E-Readern selbstverständlich sind, aber Ende der 1990er Jahre revolutionär waren. Das Rocket eBook bewies die kommerzielle Nachfrage nach dedizierten Lesegeräten und ebnete den Weg für nachfolgende Plattformen von Sony, Amazon und anderen. NuvoMedia wurde 2000 von Gemstar-TV Guide International übernommen, das die Produktlinie 2003 einstellte. Während RB-Dateien heute hauptsächlich eine historische Kuriosität darstellen, können sie mit E-Book-Verwaltungswerkzeugen in moderne Formate konvertiert werden, und das Format bleibt als Pionierbeitrag in der Entwicklung des digitalen Lesens bedeutsam.
Entwickler: NuvoMedia
Erstveröffentlichung: 1998
HEIF (High Efficiency Image File Format) ist ein Containerformat für Bilder und Bildsequenzen, standardisiert von der Moving Picture Experts Group als ISO/IEC 23008-12, erstmals veröffentlicht 2015. HEIF basiert auf dem ISO Base Media File Format (ISOBMFF, derselbe Container wie für MP4-Video) und bietet eine flexible Struktur, die Einzelbilder, Bildsammlungen, Bildsequenzen (wie Animationen oder Serienaufnahmen) und abgeleitete Bilder mit nicht-destruktiven Bearbeitungsoperationen aufnehmen kann. Der Container ist codec-agnostisch — während die gängigste Implementierung HEIF mit HEVC/H.265-Komprimierung paart (von Apple als HEIC gebrandmarkt), nimmt der Standard auch AV1-Komprimierung (AVIF-Variante), H.266/VVC und andere künftige Codecs auf. HEIF unterstützt Funktionen, die JPEG fehlen: 10-Bit- und 12-Bit-Farbtiefe, erweiterte Farbräume (Display P3, BT.2020), verlustfreie Komprimierung, Alphatransparenz, Tiefenkarten, Thumbnails und Exif/XMP-Metadaten — alles in einer einzigen Datei. Hilfsbildelemente können Computational-Photography-Daten wie Tiefenkarten, HDR-Gain-Maps und semantische Segmentierungsmasken speichern. Ein Vorteil ist die zukunftssichere Architektur des Formats: Durch die Trennung von Container und Codec kann HEIF neuere, effizientere Komprimierungstechnologien übernehmen, ohne die Dateistruktur, Metadatenverarbeitung oder APIs auf Anwendungsebene zu ändern. Die erhebliche Komprimierungsverbesserung gegenüber JPEG ist eine weitere Kernstärke — HEVC-basiertes HEIF erzielt typischerweise 40-50% Dateigrössenreduktion gegenüber JPEG bei gleicher visueller Qualität, was für Speicher und Bandbreite vorteilhaft ist. HEIF wird von Apples Ökosystem (iOS, macOS), Windows 10/11, Android 10+, GIMP, ImageMagick und Adobe-Produkten unterstützt.
Erstveröffentlichung: 2015