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Über die Formate
ORF (Olympus RAW Format) ist das proprietäre RAW-Bildformat der Digitalkameras von Olympus (jetzt OM Digital Solutions), eingeführt im Jahr 2000 mit der E-10 und durchgehend verwendet in den gesamten Micro Four Thirds OM-D- und PEN-Reihen. ORF-Dateien erfassen die unverarbeitete 12-Bit- oder 14-Bit-Auslesung des Four-Thirds- oder Micro-Four-Thirds-Live-MOS- oder CCD-Sensors der Kamera und bewahren die vollständigen Bayer-Muster-Mosaikdaten vor jeglichem Demosaicing, Rauschreduzierung oder Farbverarbeitung. Das Format verwendet einen Olympus-spezifischen Container, der die Rohdaten mit verlustfreier Komprimierung zusammen mit mehreren eingebetteten JPEG-Vorschauen, umfangreichen EXIF-Metadaten und Olympus-MakerNote-Tags speichert, die Art-Filter-Einstellungen, Parameter der kamerainternen Bildstabilisierung, Gesichts-/Augenerkennung-Ergebnisse und Informationen über Computational-Photography-Modi kodieren. ORF hat sich über mehrere Generationen von Olympus-Sensoren entwickelt, vom originalen 4-Megapixel-Four-Thirds-CCD bis zu den 20+-Megapixel-Stacked-Sensoren in aktuellen OM-System-Gehäuseen, und das Format hat diese Aenderungen aufgenommen, während die Abwärtskompatibilität in der Verarbeitungssoftware erhalten blieb. Ein Vorteil sind die Schärfentiefe-Eigenschaften des Micro-Four-Thirds-Systems: ORF-Dateien dieser kleineren Sensoren liefern bei gleichen Blendenwerten eine größere Schärfentiefe als Vollformat — ein echter Vorteil für Makro-, Landschafts- und Reisefotografie, wo durchgehende Schärfe im gesamten Bild gefragt ist. Breite Verarbeitungsunterstützung ist eine weitere Stärke — ORF-Dateien werden von Adobe Lightroom, Capture One, DxO, Olympus/OM Workspace, dcraw und RawTherapee verarbeitet.
ODT (OpenDocument Text) ist das Textverarbeitungsformat des OpenDocument-Format-Standards (ODF), entwickelt vom technischen Komitee der OASIS und erstmals als ODF 1.0 am 1. Mai 2005 veröffentlicht, später als internationaler Standard ISO/IEC 26300 übernommen. Eine ODT-Datei ist ein ZIP-Archiv mit XML-Dokumenten, die Textinhalte, Formatierungsstile, Metadaten und Einstellungen mittels einer herstellerneutralen, gebührenfreien Spezifikation beschreiben. Der Dokumentkörper befindet sich in content.xml mit Stilregeln in styles.xml, während eingebettete Bilder, Schriften und andere Ressourcen daneben im Paket gespeichert werden. Das Format unterstützt umfangreiche Textverarbeitungsfunktionen einschließlich Absatz- und Zeichenstilen, Tabellen, Fussnoten, nachverfolgten Änderungen, Inhaltsverzeichniserstellung, Literaturverwaltung, Seriendruckfeldern sowie eingebetteten Vektor- und Rastergrafiken. ODT dient als natives Format für LibreOffice Writer, Apache OpenOffice Writer und Calligra Words und kann von Microsoft Word, Google Docs und anderen kommerziellen Werkzeugen importiert werden. Ein Vorteil ist die Herstellerunabhängigkeit — ODT wird von einem offenen Standard und nicht von einem einzelnen Unternehmen gesteuert, was langfristige Dokumentzugänglichkeit frei von proprietärer Bindung gewährleistet. Dies macht ODT besonders wichtig für Behörden, Bildungseinrichtungen und Organisationen mit Archivierungsvorgaben. Die XML-basierte Architektur bietet eine weitere Stärke und ermöglicht programmatische Dokumenterstellung und -verarbeitung mit Standardwerkzeugen in jeder Programmiersprache.