M2V-zu-VOX-Konverter

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Wie man M2V in VOX konvertiert

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Über die Formate

M2V ist ein Dateiformat, das MPEG-2-Video-Elementary-Streams ohne umschliessenden Container oder zugehörige Audiodaten enthält. Als Teil von ISO/IEC 13818-2 (auch bekannt als ITU-T H.262) von der Moving Picture Experts Group 1995 standardisiert, speichert M2V rohes komprimiertes Video genau so, wie es in einem MPEG-2-Programm- oder Transport-Stream erscheinen würde, jedoch befreit von jeglichem Multiplexing-Overhead. Dadurch sind M2V-Dateien primär in professionellen Authoring-Workflows nützlich, insbesondere der DVD-Produktion, wo Video- und Audioströme separat vorbereitet und kodiert werden, bevor sie zum endgültigen Containerformat zusammengemischt werden. M2V-Streams unterstützen sowohl Interlaced- als auch Progressive-Scan-Modi bei Auflösungen von Standard Definition bis 1920x1080 HD, mit Bitraten typischerweise von 2 bis 15 Mbps für Consumer-Inhalte und bis zu 80 Mbps in professionellen Anwendungen. Die Kombination aus intra-kodierten Frames und prädiktiven Frames bietet ein effektives Gleichgewicht zwischen Kompressionseffizienz und Zugriffsmöglichkeiten auf Einzelbilder. Da M2V ausschließlich Video ohne Audio oder Synchronisationsinformationen enthält, muss es für eine vollständige Wiedergabe mit einer separaten Audiodatei gekoppelt werden. DVD-Authoring-Software erwartet üblicherweise M2V-Input zusammen mit AC3- oder LPCM-Audiodateien, was dieses Format zu einem unverzichtbaren Zwischenschritt in der professionellen Disc-Erstellung und Rundfunkaufbereitung macht.
Erstveröffentlichung: Juli 1995
VOX ist ein headerloses Audioformat, das auf der Dialogic ADPCM-Kodierung basiert und seit den 1980er Jahren in Telefonie-, IVR-Systemen (Interactive Voice Response) und Voicemail-Plattformen weit verbreitet ist. Jedes Audiosample wird mit einem von Oki Electric entwickelten Algorithmus auf 4 Bit komprimiert, der in Hardware auf Dialogic Corporations Telefonie-Schnittstellenkarten implementiert wurde. VOX-Dateien verwenden typischerweise eine Abtastrate von 6000 oder 8000 Hz und erzeugen extrem kompakte Aufnahmen, die auf Sprachverständlichkeit statt musikalische Klangtreue optimiert sind. Da das Format keinen Header enthält, muss die Wiedergabesoftware die Abtastrate und Kodierungsparameter im Voraus kennen — ein Kompromiss, der Overhead reduziert, aber sorgfältiges Dateimanagement erfordert. Der Hauptvorteil von VOX ist die Speichereffizienz: Eine einminütige Sprachaufnahme bei 8 kHz belegt rund 240 KB, praktisch für Systeme mit Tausenden von Ansagen. Dialogic ADPCM entspricht dem ITU-T G.726-Standard und gewährleistet Interoperabilität zwischen Telefoniegeräten verschiedener Hersteller. Auch wenn moderne Callcenter auf IP-basierte Systeme mit Codecs wie Opus migrieren, bestehen umfangreiche Bibliotheken von VOX-Aufnahmen in Legacy-IVR-Installationen und Compliance-Archiven weltweit.
Erstveröffentlichung: 1983