DVMS-zu-CVU-Konverter

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Wie man DVMS in CVU konvertiert

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Über die Formate

DVMS (Dutch Voice Messaging System) ist eine Telefonie-Audiokodierung, die aus den frühen Bestrebungen der Niederlande zur digitalen Voicemail-Infrastruktur hervorging. Eingeführt über KPN (vormals PTT Telecom) Mitte der 1980er Jahre, speichert das Format Mono-Sprachdaten bei einer schmalen Abtastrate von 8 kHz, wobei kompakte Nachrichtengrössen gegenüber klanglicher Breite priorisiert werden. Das Audio wird mit einer proprietären Variante der logarithmischen Kompandierung komprimiert, ähnlich der europäischen A-Law-Kodierung, und drückt Aufnahmen auf etwa 8 kbit/s, während die Sprache verständlich bleibt. Jede Datei enthält einen kleinen Header mit Abtastrate, Kompressionstyp und Nachrichtenmetadaten, was das automatisierte Routing in frühen PBX- und Voicemail-Systemen erleichterte. Obwohl DVMS außerhalb niederländischer Telekommunikationskreise nie an Bedeutung gewann, beeinflusste es die Gestaltung späterer europäischer Voice-Messaging-Protokolle. Tools wie SoX und verschiedene Legacy-Telefoniebibliotheken können DVMS-Dateien nach wie vor lesen und schreiben, sodass jahrzehntealte Nachrichten wiedergegeben werden können. Zu den praktischen Vorteilen zählen extrem kleine Dateien (eine Minute belegt etwa 60 KB), zuverlässige Sprachklarheit trotz aggressiver Kompression und ein einfaches Container-Layout, das leicht programmatisch zu parsen ist.
Entwickler: Dutch PTT Telecom
Erstveröffentlichung: 1984
CVU ist eine vorzeichenlose Variante des CVS-Telefonie-Audioformats und unterscheidet sich in der Art, wie delta-kodierte Werte im Binärstrom dargestellt werden. Während CVS die Slope-Delta-Werte als vorzeichenbehaftete Grössen speichert, behandelt CVU sie als vorzeichenlos und verschiebt damit die numerische Interpretation jedes Samples. Beide teilen die zugrunde liegende CVSD-Modulationstechnik — adaptive 1-Bit-Delta-Kodierung, bei der die Schrittweite je nach aktüllem Bitmuster variiert — und arbeiten mit vergleichbaren Raten, typischerweise 16 kbps für Schmalbandsprache bei 8 kHz. Der Unterschied zwischen vorzeichenbehaftet und vorzeichenlos ist beim Decoder relevant, da die korrekte Interpretation die ordnungsgemäße Wellenformrekonstruktion bestimmt. CVU-Dateien finden sich in Telefonie- und eingebetteten Kommunikationsumgebungen, deren Hardware die vorzeichenlose Konvention übernahm. Ein praktischer Vorteil liegt in der unkomplizierten Anbindung an Systeme mit nativer vorzeichenloser Arithmetik, wodurch Vorzeichenerweiterungen im Decoder entfallen. Wie sein vorzeichenbehaftetes Pendant erreicht CVU extreme Bandbreiteneffizienz und komprimiert Sprache in kompakte Bitstroms für eingeschränkte Verbindungen. SoX unterstützt CVU und bietet einen zuverlässigen Weg, diese speziellen Telefonieaufnahmen in moderne Formate zu konvertieren.
Entwickler: CCITT / ITU-T
Erstveröffentlichung: 1970