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Über die Formate
DjVu (ausgesprochen "deja vu") ist ein Dokumentformat, das bei AT&T Labs von Yann LeCun, Leon Bottou, Patrick Haffner und Paul Howard entwickelt und 1996 erstmals veröffentlicht wurde. Das Format wurde speziell für die Speicherung gescannter Dokumente und Bilder bei sehr hohen Kompressionsraten konzipiert, wobei eine für die Bildschirmlektüre geeignete visuelle Qualität erhalten bleibt. DjVu erreicht dies durch einen geschichteten Ansatz: Das Dokumentbild wird in eine Vordergrundschicht (Text und Strichgrafik in voller Auflösung), eine Hintergrundschicht (Fotografien und Texturen in reduzierter Auflösung) und eine Maskenschicht aufgeteilt, die bestimmt, welche Schicht an jedem Pixel sichtbar ist. Diese Trennung, kombiniert mit zweckgebundenen Kompressionsalgorithmen für jeden Schichttyp, erzeugt typischerweise Dateien, die 5-10 Mal kleiner sind als entsprechende JPEG- oder PDF-Scans. Ein Vorteil ist die aussergewöhnliche Kompression bei gescannten Seiten — ein 300-DPI-Farbscan, der als TIFF 25 MB oder als JPEG 500 KB belegen könnte, komprimiert in DjVu typischerweise auf 40-80 KB, wobei der Text lesbar bleibt. Das progressive Rendering-Modell ist eine weitere Stärke: DjVu-Dateien streamen effizient über Netzwerke und zeigen fast sofort eine lesbare Version mit niedriger Auflösung an, während sie progressiv zur vollen Qualität verfeinern. Das Format unterstützt mehrseitige Dokumente, eingebettete Textschichten für Durchsuchbarkeit, Hyperlinks, Anmerkungen und einen gemeinsamen Wörterbuch-Mechanismus, der Sammlungen ähnlicher Seiten weiter komprimiert. DjVu wird von Bibliotheken und Archiven häufig für digitalisierte historische Dokumente und Manuskripte verwendet.
PPT ist das binäre Dateiformat von Microsoft PowerPoint, der Präsentationssoftware, die am 20. April 1987 erstmals für den Apple Macintosh veröffentlicht und später auf Windows portiert wurde. Das PPT-Format speichert Präsentationen als OLE2-Compound-Documents — ein strukturierter Binärcontainer, der von Microsoft entwickelt wurde und Folien, Textinhalte, Bilder, Diagramme, Animationen, Übergänge, Vortragsnotizen und eingebettete Objekte über mehrere interne Ströme organisiert. Jede Folie besteht aus Shape-Datensätzen, die Textfelder, AutoFormen, Bilder, Tabellen und andere Elemente mit zugehörigen Formatierungseigenschaften einschließlich Schriften, Farben, Positionierung und Animationssequenzen beschreiben. Das Format entwickelte sich substanziell über mehrere PowerPoint-Versionen, wobei die PowerPoint-97-Version die Compound-Document-Struktur etablierte, die bis PowerPoint 2003 Standard blieb. Ein Vorteil ist die universelle Wiedererkennung — PPT-Dateien werden von praktisch jeder Präsentationsanwendung auf allen Plattformen verstanden, von Microsoft Office über LibreOffice Impress, Google Slides bis Apple Keynote, was PPT zu einem der portabelsten Dokumentformate überhaupt macht. Der ausgereifte Funktionsumfang ist eine weitere Stärke: PPT-Dateien unterstützen komplexe Folienmaster, benutzerdefinierte Animationen mit Timing-Sequenzen, eingebettete Multimedia-Inhalte, OLE-verknüpfte Objekte und VBA-Makros zur Automatisierung. Obwohl Microsoft das XML-basierte PPTX-Format mit Office 2007 einführte, begegnet man dem binären PPT-Format weiterhin häufig in archivierten Präsentationen, Dokumentenarchiven von Unternehmen und Organisationen, die Kompatibilität mit älteren PowerPoint-Versionen aufrechterhalten.