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Über die Formate
CDR ist das native Dateiformat von CorelDRAW, einem Vektorgrafik-Editor, der von der Corel Corporation entwickelt und erstmals im Januar 1989 für Windows veröffentlicht wurde. Das Format speichert komplexe Vektorillustrationen mittels einer RIFF-basierten Containerstruktur (Resource Interchange File Format) und organisiert Seiteninhalte, Objekteigenschaften, Farbpaletten und Metadaten über mehrere Datenchunks. CDR unterstützt eine umfassende Palette von Vektorobjekten einschließlich Bezier-Kurven, Rechtecken, Ellipsen, künstlerischem Text, Absatztext, PowerClips, Schlagschatten, Transparenzlinsen, Konturen, Überblendungen, Hüllkurven und mehrseitigen Dokumentlayouts. Jede neue Hauptversion von CorelDRAW führt eine aktualisierte CDR-Version ein, die manchmal Funktionen hinzufügt, die nicht abwärtskompatibel mit älterer Software sind. Ein bemerkenswerter Vorteil ist die hohe Funktionsdichte — CDR-Dateien können extrem komplexe Grafiken enthalten, die Vektorobjekte mit eingebetteten Bitmap-Effekten, Mehrpunkt-Farbfüllungen und Gitterfüllungen in einem einzigen nativen Dokument kombinieren. Die starke Präsenz des Formats in bestimmten professionellen Nischen ist eine weitere praktische Stärke: Die Beschilderungs-, Siebdruck-, Gravur- und Vinylschnittindustrien standardisieren weitgehend auf CDR als ihr primäres Arbeitsformat mit direkter Ausgabe an Schneideplotter und Produktionsgeräte. Während CorelDRAW als Windows-Anwendung entstand und CDR dort die vollständigste Unterstützung genießt, besteht Importunterstützung in konkurrierenden Editoren wie Inkscape, Adobe Illustrator und LibreOffice Draw.
CUR ist das Cursor-Bildformat für Microsoft Windows), das strukturell nahezu identisch mit dem ICO-Format (Icon) ist, jedoch zusätzlich eine Hotspot-Koordinate enthält, die die genaue Pixelposition identifiziert, an der Mausklicks registriert werden. Bereits in frühen Windows-Versionen eingeführt, verwenden CUR-Dateien die gleiche Containerstruktur wie ICO: einen Verzeichnis-Header mit einem oder mehreren Bildeinträgen, die jeweils Abmessungen und Farbtiefe angeben, gefolgt von den Pixeldaten jeder Variante. Wie bei ICO kann eine einzelne CUR-Datei mehrere Bilder in verschiedenen Grössen und Farbtiefen enthalten, sodass Windows das am besten geeignete Cursorbild für die aktuelle Bildschirmauflösung und Farbeinstellungen auswählen kann. Bilddaten in CUR-Dateien können als BMP-Pixel-Arrays (für Abwärtskompatibilität) oder als eingebettete PNG-Bilder (seit Windows Vista unterstützt) für alphagemischte Cursor mit glatten Kanten gespeichert werden. Die Hotspot-Koordinate — das Unterscheidungsmerkmal zwischen CUR und ICO — wird als X,Y-Paar im Verzeichniseintrag-Header gespeichert und zeigt typischerweise auf die Spitze eines Pfeils oder die Mitte eines Fadenkreuzes. Ein Vorteil ist die Mehrfachauflösung in einer Datei: Eine einzige CUR-Datei bietet passende Cursor-Grafiken für verschiedene Bildschirmdichten, von Standard-DPI bis hin zu High-DPI-Bildschirmen. Die native Windows-Integration ist eine weitere Stärke — CUR-Dateien werden direkt vom Betriebssystem für die Mauszeigeranzeige) geladen, ohne dass Drittanbieter-Software erforderlich ist. CUR-Dateien werden von Anwendungsentwicklern und Theme-Erstellern verwendet, um das Zeigererlebnis in Windows-Umgebungen anzupassen.