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Über die Formate
WTV (Windows Recorded TV Show) ist ein digitales Videoaufnahmeformat, das von Microsoft entwickelt und im Juli 2008 mit dem Windows Media Center TV Pack für Windows Vista eingeführt wurde. Das Format wurde als Ablösung des älteren DVR-MS-Aufnahmeformats konzipiert, das von Windows Media Center verwendet wurde, und bot einen leistungsfähigeren Container für die Aufzeichnung von Live-Fernsehsendungen. WTV-Dateien speichern Video in MPEG-2- oder H.264-Kodierung zusammen mit mehreren Audiospuren im AC-3- oder MPEG-Audioformat, dazu Untertiteldaten, Metadaten des elektronischen Programmführers und Kopierschutzflags. Der Container nutzt eine interne Verzeichnisstruktur, die Timeshift-Funktionen unterstützt und es Windows Media Center ermöglicht, Inhalte aufzunehmen, während gleichzeitig die Wiedergabe vom Anfang der Aufnahme möglich ist. Ein reichhaltiges Metadaten-Framework bewahrt detaillierte Programminformationen aus dem elektronischen Programmführer (EPG), einschließlich Sendungstitel, Episodenbeschreibung, Genre, Altersfreigabe und Erstausstrahlungsdatum, und erleichtert so die Organisation und das Durchstöbern aufgenommener Inhalte. Das Format unterstützt sowohl Standard-Definition- als auch High-Definition-Aufnahmen von digitalem Kabel, terrestrischem ATSC- und ClearQAM-Empfang. WTV-Dateien sind nativ über Windows Media Center zugänglich und können mit integrierten Windows-Tools in das einfachere DVR-MS-Format konvertiert werden. Während Windows Media Center nach Windows 7 eingestellt wurde (mit eingeschränkter Unterstützung in Windows 8), befinden sich WTV-Dateien in persönlichen Medienarchiven und können von Drittanbieter-Videotools verarbeitet werden.
FSSD ist ein Roh-Audioformat aus dem klassischen Macintosh-Ökosystem, bei dem Farallon Computings MacRecorder-Hardware (1988) digitalisierten Sound als vorzeichenloses 8-Bit-PCM in Resource-Fork-Einträgen mit dem Typcode 'FSSD' speicherte. In modernen Audio-Verarbeitungstools wie SoX wird FSSD als Alias für das u8-Format (vorzeichenloses 8-Bit) behandelt — headerlose Dateien mit einem flachen Strom einzelner Byte-Amplitudensamples, bei denen jeder Wert von 0 bis 255 einen Audiopegel mit 128 als Mittelpunkt darstellt. Da kein Header vorhanden ist, müssen Wiedergabeparameter wie Abtastrate und Kanalanzahl extern angegeben werden. Der originale MacRecorder nahm typischerweise mit Raten bis 22 kHz in Mono auf, wobei bei der Interpretation der Rohdaten jede Abtastrate gültig ist. FSSD und sein komprimiertes Begleitformat HCOM (mit Huffman-Kompression der gleichen Grunddaten) waren die Standard-Audioformate für frühe Mac-Multimedia: HyperCard-Stacks, Lern-CD-ROMs und Systemsounds der späten 1980er und frühen 1990er Jahre setzten stark auf diese Kodierung. Ein Vorteil des Roh-FSSD-Formats ist die triviale Parsbarkeit — ohne Container-Overhead beginnen die Audiodaten bei Byte Null und können von jedem Tool gelesen werden, das vorzeichenloses 8-Bit-PCM verarbeitet. Die historische Bedeutung macht es auch praktisch relevant für Digitalarchivare: Die Konvertierung von FSSD-Aufnahmen in moderne Container wie WAV bewahrt die Audioinhalte verlustfrei, da den Rohsamples lediglich ein Header vorangestellt werden muss.