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Wie man WMF in MTV konvertiert

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Über die Formate

WMF (Windows Metafile) ist ein Vektorgrafik-Format, das von Microsoft erstellt und im Mai 1990 mit Windows 3.0 als plattformeigenes Format zum Aufzeichnen und Wiedergeben grafischer Operationen eingeführt wurde. Eine WMF-Datei erfasst eine Folge von GDI-Zeichenbefehlen (Graphics Device Interface) — Linien, Rechtecke, Ellipsen, Polygone, Text und Bitmap-Blits — in der Reihenfolge ihrer Ausgabe und serialisiert die Bildschirm- oder Druckerausgabe in eine wiederabspielbare Datei. Das Format verwendet einen 16-Bit-Koordinatenraum und organisiert Datensätze als linearen Strom von Funktionsaufrufen mit ihren Parametern, eingeleitet durch einen Header, der den Begrenzungsrahmen und die Auflösung spezifiziert. WMF wurde tief in das Windows-Ökosystem integriert als Standardformat für Clipart-Sammlungen, Office-Dokumentgrafiken und den Vektoraustausch über die Zwischenablage in den 1990er Jahren — Microsoft Office lieferte Tausende von WMF-Clipart-Bildern, die eine visuelle Ära des Desktop-Publishing prägten. Ein Vorteil ist die allgegenwärtige Kompatibilität: Praktisch jede Windows-Anwendung der letzten drei Jahrzehnte kann WMF-Inhalte rendern, was es zu einem der am breitesten unterstützten Vektorformate überhaupt macht. Das leichtgewichtige Aufzeichnungsmodell ist eine weitere Stärke — WMF-Dateien sind kompakt und rendern schnell, weil sie native System-Zeichenbefehle wiedergeben, statt eine komplexe Grafiksprache zu interpretieren. Obwohl 16-Bit-Einschränkungen und das Fehlen von Transparenz und Bezier-Kurven Microsoft dazu veranlassten, EMF als 32-Bit-Ersatz zu entwickeln, bleiben WMF-Dateien allgegenwärtig in Legacy-Dokumenten und in aktueller Windows-Software.
Entwickler: Microsoft
Erstveröffentlichung: 22. Mai 1990
MTV ist ein einfaches Rasterbildformat, das von Mark T. VandeWettering für den MTV Ray Tracer erstellt wurde, ein Raytracing-Programm, das 1988 als einer der frühen öffentlich verfügbaren Raytracer über Usenet verbreitet wurde. Das Format speichert 24-Bit-RGB-Bilder mit einem minimalen Text-Header, gefolgt von rohen Pixeldaten. Der Header besteht aus einer einzelnen Zeile mit Bildbreite und -höhe als ASCII-Ganzzahlen, unmittelbar gefolgt von den Pixeldaten, wobei jedes Pixel drei Bytes belegt (Rot, Grün, Blau) in zeilenweiser Reihenfolge von links oben nach rechts unten. Der MTV Ray Tracer selbst war bedeutsam in der Geschichte der Computergrafik — frei verteilt über die comp.graphics-Usenet-Newsgroup, führte er viele Programmierer und Studenten in die Prinzipien des Raytracings ein: Strahl-Objekt-Schnittberechnung, Reflexion, Brechung, Schatten und rekursive Schattierung. Das MTV-Format war die native Ausgabe des Programms, und seine Einfachheit machte es Benutzern leicht, eigene Viewer und Konverter auf der jeweiligen Plattform zu schreiben — eine praktische Notwendigkeit in der fragmentierten Unix-Workstation-Landschaft der späten 1980er Jahre. Ein Vorteil ist die extreme Implementierungseinfachheit: Das Format kann in wenigen Codezeilen in jeder Programmiersprache gelesen werden, ohne Bibliotheken, Komprimierungsalgorithmen oder Metadaten-Parsing — einfach zwei Ganzzahlen lesen und dann Breite x Höhe x 3 Bytes Pixeldaten. Die historische Bedeutung des Formats in der Computergrafik-Gemeinschaft bietet eine weitere Dimension — MTV-Dateien aus frühen Raytracing-Experimenten repräsentieren primäre Artefakte aus der Ära, als Raytracing von akademischer Forschung zu zugänglicher Software überging. MTV-Dateien werden von ImageMagick und verschiedenen Legacy-Grafikwerkzeugen unterstützt.
Erstveröffentlichung: 1988