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Über die Formate
TTA (True Audio) ist ein verlustfreier Echtzeit-Audiokompressions-Codec, den Aleksander Djourik entwickelte und dessen Ursprünge in die frühen 2000er Jahre zurückreichen. Das Format rekonstruiert den ursprünglichen PCM-Stream bei der Dekodierung bitgenau und garantiert damit, dass kein klangliches Detail während Speicherung oder Transfer verloren geht. TTA verarbeitet sowohl Standard-CD-Audio als auch hochauflösende Inhalte mit bis zu 32-Bit-Integer-Samples und eignet sich so gleichermaßen für den Alltagsgebrauch wie für professionelle Archivierung. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist eine der prägenden Stärken von TTA — der Codec erreicht schnelle Kodierung und Dekodierung ohne hohe CPU-Anforderungen und bleibt selbst auf älterer Hardware leichtgewichtig. Die Dateistruktur unterstützt ID3v1-, ID3v2- und APEv2-Metadaten-Tags, sodass Titelinformationen und Albumcover mit dem Audio reisen. Hardware-Unterstützung wurde in mehrere tragbare Player integriert, was TTA einen praktischen Vorteil gegenüber einigen konkurrierenden verlustfreien Formaten verschaffte. Die quelloffene Referenzimplementierung steht unter der GNU GPL und fördert Community-Adoption und Drittanbieter-Integrationen. Während neuere Codecs wie FLAC einen größeren Anteil der verlustfreien Audio-Landschaft erobert haben, dient TTA weiterhin Nutzern, die Einfachheit und transparente Kompression schätzen.
SLN (Signed Linear) ist ein headerloses Roh-Audioformat, das 16-Bit-vorzeichenbehaftete lineare PCM-Samples bei 8000 Hz Mono speichert und am engsten mit Asterisk verbunden ist — dem Open-Source-PBX-Framework, das von Digium (heute Sangoma Technologies) entwickelt wurde. Innerhalb von Asterisk dient SLN als natives internes Audioformat: Jede Codec-Transkodierungsoperation durchläuft Signed Linear als Zwischenschritt. Damit bildet SLN das Rückgrat von Asterisks Codec-Uebersetzungsarchitektur. Das Format enthält nichts als Rohsamples — keine Header, keine Metadaten, kein Framing — sodass Parameter im Voraus bekannt sein müssen. Obwohl dieses Fehlen einer Selbstbeschreibung einschränkend wirken mag, ist es tatsächlich ein Vorteil in der Telefonie, wo das Sampleformat konventionsgemäss feststeht und jedes Overhead-Byte über Tausende simultaner Kanäle zählt. Die 8000-Hz-Rate entspricht dem G.711-Standard für traditionelle Telefonie und erfasst das gesamte Sprachband von 300-3400 Hz. Asterisk unterstützt auch erweiterte Varianten (sln16, sln32, sln48) für Breitband-Audio. SLN-Dateien erfordern keine Dekodierung — nur direktes Memory-Mapping — und eignen sich damit ideal für Echtzeit-Mixing, Konferenzen und Ansagen-Wiedergabe in VoIP-Umgebungen mit hoher Dichte.