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Über die Formate
SND ist eine plattformübergreifende Audio-Dateierweiterung, die seit den späten 1980er Jahren in verschiedenen Computerökosystemen verwendet wird. Auf Sun- und NeXT-Workstations folgen .snd-Dateien der AU-Formatstruktur — ein Header mit der Magic Number 0x2e736e64, Datenoffset, Kodierungstyp, Abtastrate und Kanalanzahl, gefolgt von Rohaudio. Auf MS-DOS-PCs wurde dieselbe .snd-Erweiterung von frühen Sound-Utilities wie Sounder und SoundTool für einfache 8-Bit-vorzeichenlose PCM-Aufnahmen verwendet. Macintosh-Systeme nutzten .snd ebenfalls für Sound-Ressourcen, die in der Resource Fork eingebettet waren. Da die Erweiterung über inkompatible Formate hinweg geteilt wird, inspizieren Audio-Verarbeitungstools typischerweise den Datei-Header, um die jeweilige Variante zu bestimmen: Dateien, die mit der AU-Magic-Number beginnen, werden als Sun/NeXT-Audio behandelt, während headerlose Dateien als Roh-PCM mit angenommenen Parametern interpretiert werden. Die Sun/NeXT-Variante unterstützt mehrere Kodierungen, darunter Mu-Law, A-Law, 8-Bit- und 16-Bit-lineares PCM und ADPCM, was sie sowohl für Sprache als auch für allgemeines Audio vielseitig macht. Ein Vorteil des AU-artigen SND ist der selbstbeschreibende Header, der jedem konformen Player ermöglicht, Sampleformat und -rate ohne externe Metadaten zu bestimmen. Die MS-DOS-SND-Varianten besitzen historischen Wert als Artefakte der Ära, als Sound Blaster-Karten erstmals digitales Audio auf Personalcomputer brachten. SND-Dateien aller Plattformen können mit SoX und anderen Audiotools verarbeitet und konvertiert werden.
TXW ist das native Audio-Sample-Format des Yamaha TX16W, eines Rack-Samplers, den Yamaha 1988 veröffentlichte. Jede TXW-Datei speichert ein einzelnes Audiosample, das von den 12-Bit-Analog-Digital-Wandlern des TX16W aufgenommen wurde, mit wählbaren Abtastraten von 16,7 kHz, 33,3 kHz und 50 kHz in Mono. Das Format wurde für die Architektur des Samplers optimiert — 1,5 MB Onboard-RAM, erweiterbar über Speicherkarten — sodass Dateien kompakt und für schnelles Laden von 3,5-Zoll-Disketten strukturiert sind. Trotz seiner 12-Bit-Auflösung erwarb sich der TX16W eine treue Fangemeinde unter Elektronikmusikern, die seinen unverwechselbar warmen, leicht körnigen Charakter schätzten, der gesampeltem Material eine wiedererkennbare Klangfarbe verlieh. Das Format bewahrt Loop-Point-Daten und Tuning-Metadaten für die nahtlose Wiedergabe von Sustain-Loops innerhalb der Hardware. Während TXW-Dateien in den meisten modernen Programmen nicht direkt abspielbar sind, können Konvertierungsprogramme und das SoX-Audio-Toolkit sie in zeitgemässe Formate wie WAV oder AIFF umwandeln. Für Vintage-Synthesizer-Enthusiasten und Kuratoren von Sample-Bibliotheken bleibt TXW ein wichtiges Archivformat.