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Über die Formate
PEF (Pentax Electronic Format) ist das proprietäre RAW-Bildformat der Pentax-Digital-SLR- und Mirrorless-Kameras, eingeführt 2003 mit der *ist D — Pentax' erster digitaler SLR — und fortgeführt in der aktuellen K-Bajonett- und Mittelformat-645-Reihe. PEF-Dateien erfassen die unverarbeitete 12-Bit- oder 14-Bit-Auslesung des CMOS-Sensors der Kamera im nativen Bayer-Mosaikmuster, gespeichert in einem TIFF-basierten Container mit Huffman-kodierter verlustfreier Komprimierung. Das Format enthält eingebettete JPEG-Vorschauen in mehreren Grössen, umfassende EXIF-Metadaten und Pentax-spezifische MakerNote-Tags, die Custom-Image-Modus-Einstellungen, Shake-Reduction-(SR)-Gyroskop-Daten, Objektividentifikation über die elektronische K-Bajonett-Schnittstelle und die automatischen Horizontkorrektur-Parameter der Kamera aufzeichnen. Pentax-Kameras sind bemerkenswert für ihre wetterfeste Bauweise und Kompatibilität mit dem riesigen Bestand an K-Bajonett-Objektiven seit 1975, und PEF-Dateien dieser Gehäuse können manuell eingegebene Objektiv-Metadaten über das Kameramenü enthalten. Ein Vorteil ist die Bewahrung von Pentax' unverwechselbarer Farbwiedergabe — die Custom-Image-Modi der Marke (Leuchtend, Natürlich, Umkehrfilm, Bleach Bypass usw.) werden als Metadaten statt in die Rohdaten eingebrannt gespeichert, sodass Fotografen verschiedene Rendering-Interpretationen während der Nachbearbeitung erkunden können, während die originale Sensoraufnahme unberührt bleibt. Die Langlebigkeit des Formats ist eine weitere Stärke: PEF-Dateien jeder Pentax-DSLR werden von Adobe Lightroom, Capture One, dcraw, RawTherapee, Pentax' eigenem Digital Camera Utility und anderen modernen RAW-Prozessoren unterstützt.
WBMP (Wireless Bitmap) ist ein monochromes (1-Bit, Schwarz-Weiß) Bildformat, das als Teil der Wireless Application Protocol-Spezifikation (WAP) definiert wurde und um 1998 vom WAP Forum (später in die Open Mobile Alliance integriert) entwickelt wurde. Das Format wurde für die äußerst eingeschränkten Mobilgeräte der späten 1990er und frühen 2000er Jahre konzipiert — Telefone mit kleinen Monochrom-Bildschirmen, minimaler Rechenleistung und schmalbandigen GSM-Datenverbindungen. WBMP verwendet die einfachste mögliche Kodierung: ein Typ-Identifikator-Byte (immer 0 für den einzigen definierten Typ), Breite und Höhe als Mehrbyte-Ganzzahlen in einem Schema variabler Länge, und die rohen Pixeldaten, bei denen jedes Bit ein Pixel darstellt (0 für Weiß, 1 für Schwarz), acht pro Byte gepackt. Es gibt keine Komprimierung, keine Metadaten und keine Farbe — das Format ist rein ein minimaler Container für die Übertragung kleiner monochromer Grafiken an WAP-Mobilbrowser. Ein Vorteil war die extreme Effizienz auf eingeschränkten Geräten — WBMP-Bilder konnten mit praktisch null CPU-Overhead und minimalem Speicher dekodiert werden, was auf früher mobiler Hardware mit einstelligen Megahertz-Taktfrequenzen entscheidend war. Die winzigen Dateigrössen sind eine weitere Stärke: Ein typisches WBMP-Symbol belegte nur wenige hundert Bytes, praktisch für die Übertragung über 9,6-kbps-GSM-Datenkanäle. Obwohl das WAP-Ökosystem vollständig von modernen mobilen Webbrowsern abgelöst wurde, die vollfarbige JPEG-, PNG- und WebP-Bilder rendern können, begegnet man WBMP-Dateien noch in archivierten Mobilinhalten aus dieser Übergangsära.