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Wie man PCX in EMF konvertiert

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Über die Formate

PCX (PiCture eXchange) ist ein Rasterbildformat, das 1985 von ZSoft Corporation als natives Format ihrer PC Paintbrush-Anwendung entwickelt wurde — eines der ersten Malprogramme für IBM-PC-kompatible Rechner. Das Format verwendet ein einfaches Lauflängenkodierungs-Komprimierungsschema (RLE), das aufeinanderfolgende identische Pixelwerte durch ein Zähler-Wert-Paar ersetzt und eine moderate Komprimierung bei Bildern mit großen gleichfarbigen Flächen erzielt. Eine PCX-Datei besteht aus einem 128-Byte-Header (mit Abmessungen, Farbtiefe, Paletteninformationen, DPI und Kodierungsmethode), den RLE-komprimierten Pixeldaten in Zeilenreihenfolge und einer optionalen 256-Farben-Palette am Dateiende. Das Format entwickelte sich über mehrere Versionen mit zunehmenden Farbtiefen: 1-Bit-Monochrom, 4-Bit (16 Farben), 8-Bit (256 Farben) und 24-Bit True Color mit mehreren Farbebenen. PCX wurde zu einem der beliebtesten Bildformate der DOS-Ära, weithin unterstützt von Malprogrammen, Textverarbeitungen, Desktop-Publishing-Software und frühen Spielen in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren. Ein Vorteil war die breite Softwarekompatibilität in der DOS-Ära — PCX diente als praktisches Austauschformat, als konkurrierende Programme proprietäre Rasterformate verwendeten. Die Einfachheit der RLE-Dekodierung ist eine weitere Stärke, da sie minimale CPU- und Speicherressourcen erforderte, ideal für die Hardware jener Zeit. Obwohl PNG, JPEG und andere moderne Formate PCX im zeitgenössischen Einsatz abgelöst haben, begegnet man dem Format noch in alten Archiven und im Retro-Computing-Kontext.
Entwickler: ZSoft Corporation
Erstveröffentlichung: 1985
EMF (Enhanced Metafile) ist ein Vektorgrafik-Format, das von Microsoft als Nachfolger von WMF (Windows Metafile) entwickelt und im Juli 1993 mit Windows NT 3.1 eingeführt wurde. EMF zeichnet eine Folge von GDI-Funktionsaufrufen (Graphics Device Interface) auf, die Vektorformen, Text, eingebettete Bitmaps und Renderingattribute auf geräteunabhängige Weise beschreiben. Anders als WMFs 16-Bit-Koordinatensystem, das auf 65.536 Einheiten begrenzt ist, verwendet EMF 32-Bit-Koordinaten und bietet zusätzlich Unterstützung für Bezier-Kurven, erweiterte Pfadoperationen, Weltkoordinatentransformationen, Verlaufsfüllungen und erweiterte Textfähigkeiten einschließlich Unicode. Das Format funktioniert als Grafikaufzeichnungsmechanismus — Anwendungen erfassen ihre Zeichenoperationen in einer EMF-Datei, die dann in jeder Grösse auf jedem Gerät mit voller geometrischer Präzision wiedergegeben werden kann. Ein Vorteil ist die native Windows-Integration: EMF ist das Standard-Zwischenablage- und Spoolerformat für Vektorinhalte im gesamten Windows-Ökosystem und ermöglicht verlustfreies Kopieren und Einfügen von Grafiken zwischen Office-Dokumenten, Designwerkzeugen und Präsentationssoftware ohne Rasterisierung. Auflösungsunabhängigkeit ist eine weitere Schlüsselstärke — EMF-Grafiken skalieren nahtlos von der Bildschirmanzeige bis zur hochauflösenden Druckausgabe. Eine erweiterte Variante, EMF+, eingeführt mit GDI+, fügt Kantenglättung, Alpha-Transparenz und erweiterte Pinseltypen hinzu. EMF bleibt tief in Windows-basiertem Publishing, technischer Dokumentation und Unternehmens-Dokumenten-Workflows verankert.
Entwickler: Microsoft
Erstveröffentlichung: 27. Juli 1993