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Wie man ODP in HEIC konvertiert

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Über die Formate

ODP (OpenDocument Presentation) ist das Präsentationsdateiformat des OpenDocument-Format-Standards (ODF), entwickelt vom technischen Komitee der OASIS und erstmals als ODF 1.0 am 1. Mai 2005 veröffentlicht, später als internationaler Standard ISO/IEC 26300 übernommen. Eine ODP-Datei ist ein ZIP-Archiv mit XML-Dokumenten, die Präsentationsinhalte, Stile, Metadaten und Einstellungen mittels einer herstellerneutralen, gebührenfreien Spezifikation beschreiben. Folien werden in content.xml unter Verwendung von Zeichnungs- und Präsentations-Namensräumen definiert, mit separaten Dateien für Stile, Manifest und eingebettete Medien. Das Format unterstützt Textrahmen, Bilder, Diagramme, Tabellen, Formen, Verläufe, Transparenz, Folienübergänge, Animationen, Masterfolien und Vortragsnotizen. ODP dient als natives Format für LibreOffice Impress, Apache OpenOffice Impress und Calligra Stage und kann von Microsoft PowerPoint, Google Slides und anderen kommerziellen Werkzeugen importiert werden. Ein Vorteil ist die Herstellerunabhängigkeit — ODP wird von einem offenen Standard und nicht von einem einzelnen Unternehmen gesteuert, was langfristige Zugänglichkeit und Freiheit von proprietärer Bindung gewährleistet. Dies macht ODP besonders wertvoll für Behörden, Bildungseinrichtungen und Organisationen mit Anforderungen an die digitale Langzeitarchivierung. Die vollständig dokumentierte XML-Struktur ist eine weitere Stärke, die programmatische Erstellung und Verarbeitung mit jeder Programmiersprache ermöglicht, die XML unterstützt. ODP ist von zahlreichen nationalen Regierungen weltweit als Dokumentformat vorgeschrieben oder empfohlen.
Entwickler: OASIS
Erstveröffentlichung: 1. Mai 2005
HEIC (High Efficiency Image Container) ist Apples markenrechtlich geschützte Implementierung des HEIF-Standards (High Efficiency Image File Format), die HEVC (H.265) als Bildkomprimierungscodec verwendet. Apple führte HEIC im September 2017 mit iOS 11 als Standard-Fotoformat auf iPhones und iPads ein und ersetzte damit JPEG für neu aufgenommene Bilder. HEIC-Dateien speichern Fotografien, die mit dem Intra-Frame-Kodierungsmodus des HEVC-Videocodecs komprimiert werden, der ausgefeilte Vorhersage-, Transformations- und Entropiekodierungstechniken anwendet und bei vergleichbarer visueller Qualität etwa 50% bessere Komprimierung als JPEG erzielt. Der ISOBMFF-Container (ISO Base Media File Format) unterstützt mehrere Bilder in einer Datei, was Live Photos (ein Standbild plus ein kurzer Videoclip), Serienaufnahmesequenzen, Tiefenkarten von Dual-Kamerasystemen und HDR-Gain-Maps ermöglicht, die kompatiblen Displays die Darstellung erweiterter Dynamikbereiche erlauben. HEIC speichert auch Alphakanäle, Hilfsbilder für Computational-Photography-Funktionen (Porträtmodus-Tiefendaten, semantische Segmentierungsmasken) und umfassende EXIF/XMP-Metadaten. Ein Vorteil ist die Speichereffizienz: iPhones, die in HEIC aufnehmen, verbrauchen etwa halb so viel Speicher wie äquivalente JPEG-Aufnahmen ohne sichtbaren Qualitätsverlust — ein erheblicher Nutzen auf Geräten mit begrenztem Speicherplatz, auf denen sich Fotos schnell ansammeln. Die Integration des Formats in Apples Ökosystem ist eine weitere zentrale Stärke — HEIC-Dateien werden nativ unter macOS, iOS, iPadOS und in iCloud Photos unterstützt, und automatische JPEG-Transkodierung beim Teilen von Dateien stellt Kompatibilität beim Versenden von Fotos an Nicht-Apple-Geräte sicher. HEIC kann auch von Windows 10/11 (mit Codec), GIMP, ImageMagick und Adobe Lightroom geöffnet werden.
Entwickler: MPEG / Apple
Erstveröffentlichung: 2015