MAUD-zu-CVSD-Konverter

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Wie man MAUD in CVSD konvertiert

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Über die Formate

MAUD ist ein Audioformat, das von MacroSystem für die Commodore-Amiga-Plattform entwickelt wurde und Anfang der 1990er Jahre als Teil ihrer Digital-Video- und Audio-Produktionstools erschien. Basierend auf der Amiga-IFF-Chunk-Architektur (Interchange File Format) organisiert MAUD Daten in klar abgegrenzten Chunks — MHDR für den Header, MDAT für Sampledaten und optionale Annotations-Chunks für Metadaten. Das Format unterstützt Mono- und Stereo-Layouts mit Bittiefen von 8 oder 16 Bit und Abtastraten bis 48 kHz, was auf der Amiga-Hardware professionellen Spezifikationen entsprach. Sowohl vorzeichenbehaftetes lineares PCM als auch A-Law-/Mu-Law-Kodierungen stehen zur Verfügung und bieten die Wahl zwischen Klangtreue und Dateigröße. MAUD wurde primär in der Amiga-Videoproduktions-Community eingesetzt, wo MacroSystem-Retina- und VLab-Motion-Karten synchronisiertes Audio erforderten, das das Standard-8SVX-Format nicht liefern konnte. Konvertierungsunterstützung besteht heute durch SoX und libsndfile, sodass Vintage-Amiga-Produktionen wiederherstellbar bleiben. Drei markante Vorteile stechen hervor: die saubere IFF-basierte Struktur, die jeder Chunk-fähige Parser navigieren kann, die 16-Bit-Stereo-Fähigkeit — dem typischen Amiga-Audio voraus — und der geringe Overhead, der maximale CPU-Ressourcen für Videorendering freihält.
Erstveröffentlichung: 1992
CVSD (Continuously Variable Slope Delta Modulation) ist ein Sprachdigitalisierungsverfahren, das in den 1970er Jahren von der NATO und der CCITT für militärische und Telefonieanwendungen standardisiert wurde. Es kodiert Differenzen zwischen aufeinanderfolgenden Samples als einzelnes Bit — 1, wenn das aktuelle Sample die Vorhersage übersteigt, sonst 0 — während ein Silbenkompandierungsfilter die Schrittweite anpasst, indem er Folgen identischer Bits überwacht. Mit 16 bis 64 kbps balanciert CVSD Sprachverständlichkeit gegen Bandbreite und war die bevorzugte Kodierung für gesicherte Militärverbindungen und taktische Funksysteme. Der Bitstrom kann mit einfacher Hardware dekodiert werden, die ursprünglich in spezialisierte integrierte Schaltkreise eingebaut war. Ein Vorteil ist die Implementierungseinfachheit — Encoder und Decoder benötigen minimale Ressourcen und ermöglichen Echtzeitverarbeitung auf stromsparender eingebetteter Hardware. Robustheit unter verrauschten Bedingungen ist eine weitere Stärke, da einzelne Bitfehler nur lokale Samples betreffen statt ganze Frames zu beschädigen. SoX bietet Software-Encoding- und Decoding-Unterstützung, sodass moderne Systeme historische CVSD-Aufnahmen aus Militärarchiven und alter Telekommunikationsinfrastruktur verarbeiten können.
Entwickler: CCITT / NATO
Erstveröffentlichung: 1970