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Über die Formate
AW ist das Dokumentformat von Applix Words, der Textverarbeitungskomponente der Applix-Office-Suite (später in Anyware Office umbenannt), die von Applix, Inc. für Unix- und Linux-Workstations entwickelt wurde. Die Suite richtete sich an Unix-Unternehmensumgebungen in den 1990er Jahren und bot Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafik und Präsentationsfähigkeiten auf Plattformen wie Solaris, HP-UX, AIX und Linux, auf denen Microsoft Office nicht verfügbar war. AW-Dateien speichern formatierte Textdokumente mit Unterstützung für Zeichen- und Absatzstile, Seitenlayout, Tabellen, Kopf- und Fusszeilen sowie eingebettete Grafiken. Das Format verwendet eine proprietäre Binärstruktur, die für das interne Dokumentmodell der Applix-Anwendung optimiert ist. Applix Words gewann in der Linux-Community Ende der 1990er Jahre besondere Bekanntheit, als es mit mehreren kommerziellen Linux-Distributionen als Standardtextverarbeitung gebündelt wurde, bevor OpenOffice.org breit verfügbar war. Ein Vorteil war die native Unix-Plattformunterstützung — Applix bot professionelle Textverarbeitungsfähigkeiten auf Unix-Workstations zu einer Zeit, als nur wenige kommerzielle Alternativen existierten. Die enge Integration des Formats mit anderen Applix-Suite-Komponenten ermöglichte Querverweise zwischen Textverarbeitungsdokumenten, Tabellenkalkulationen und Präsentationen. Applix wurde 2003 von Cognos übernommen, und die Office-Suite wurde eingestellt. AW-Dateien begegnet man heute hauptsächlich in archivierten Dokumenten aus Unix-Unternehmensumgebungen der 1990er und frühen 2000er Jahre.
JPS (JPEG Stereo) ist ein stereoskopisches 3D-Bildformat, das ein Links- und Rechtsaugen-Ansichtspaar in einer einzelnen JPEG-komprimierten Datei speichert, um 1997 von VRex, Inc. für den Einsatz mit stereoskopischen Displays und Viewern entwickelt. Eine JPS-Datei ist technisch eine Standard-JPEG-Datei, die ein Side-by-Side-Stereopaar enthält — die linken und rechten Perspektivbilder werden horizontal nebeneinander in einem einzelnen Frame platziert, wobei die Gesamtbildbreite doppelt so groß ist wie die einzelne Ansichtsbreite. Die Datei verwendet Standard-JPEG-Komprimierung und kann von jedem JPEG-kompatiblen Viewer geöffnet werden (der das Side-by-Side-Paar als einzelnes breites Bild zeigt), aber stereo-fähige Anwendungen parsen das Bild in seine linken und rechten Komponenten für eine korrekte 3D-Präsentation. JPS-Dateien können mit dedizierter stereoskopischer Software, Anaglyphen-Viewern (die Rot-Cyan-Bilder für Farbbrillen erzeugen), autostereoskopischen Displays, VR-Headsets und Hardware wie NVIDIA 3D Vision oder passiven 3D-Monitoren betrachtet werden. Das Format gewann erneutes Interesse mit dem 3D-Fotografie-Boom Ende der 2000er und frühen 2010er Jahre, als Kameras wie die Fujifilm FinePix Real 3D W1/W3 nativ Stereopaare aufnahmen. Ein Vorteil ist die Abwärtskompatibilität: Da JPS Standard-JPEG-Kodierung verwendet, funktionieren die Dateien mit der bestehenden JPEG-Infrastruktur — sie können übertragen, gespeichert, als Thumbnails dargestellt und sogar betrachtet werden (als flache Side-by-Side-Bilder) ohne spezielle Software. Die Einfachheit des Formats ist eine weitere praktische Stärke — kein spezieller Container oder Codec ist erforderlich, und jedes Werkzeug, das JPEG-Bilder zuschneiden und anzeigen kann, kann einzelne Ansichten extrahieren. JPS-Dateien werden von StereoPhoto Maker, ImageMagick und verschiedenen 3D-Foto-Viewern unterstützt.