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Über die Formate
WavPack ist ein quelloffener Audiocodec von David Bryant, dessen Version 1.0 am 15. August 1998 erschien. Was WavPack auszeichnet, ist sein einzigartiger Hybridmodus: Der Encoder kann gleichzeitig eine kompakte verlustbehaftete Datei und eine separate Korrekturdatei erzeugen, die zusammen den ursprünglichen PCM-Stream bitgenau rekonstruieren. Wer Portabilität braucht, nimmt nur die verlustbehaftete Datei mit; wer Archivqualität will, behält beide. Der Codec verarbeitet PCM-Audio von 8-Bit bis 32-Bit-Integer und 32-Bit-Gleitkomma bei Abtastraten bis 768 kHz — Spezifikationen, die breit genug sind für DSD-Inhalte, für die WavPack 5 Unterstützung hinzufügte. Kompressionsraten im reinen Lossless-Modus erreichen typischerweise 40 bis 55 Prozent der Originalgrösse, konkurrenzfähig mit FLAC und bei bestimmtem Material sogar leicht besser. Mehrkern-Kodierung in späteren Versionen beschleunigt die Verarbeitung auf moderner Hardware drastisch. Die quelloffene Bibliothek wird unter BSD-Lizenz vertrieben und ist in foobar2000, VLC, FFmpeg und zahlreiche weitere Tools integriert. WavPack unterstützt zudem umfangreiche Metadaten über APEv2-Tags, eingebettete Cü-Sheets und ReplayGain-Werte und deckt damit die organisatorischen Anforderungen selbst der akribischsten Musikbibliothek ab.
AU ist ein Audioformat, das von Sun Microsystems für seine Unix-Workstations und die NeXT-Plattform eingeführt wurde. Es verfügt über einen minimalen 24-Byte-Header, der Datenoffset, Grösse, Kodierungstyp, Abtastrate und Kanalanzahl angibt, gefolgt von den eigentlichen Audiodaten. AU unterstützt zahlreiche Kodierungen, darunter unkomprimiertes lineares PCM in verschiedenen Bittiefen, Mu-Law- und A-Law-Kompandierung (logarithmische Kompression für Telefonsysteme) sowie mehrere ADPCM-Varianten. Diese Vielseitigkeit machte AU zu einem Arbeitspferd in frühen Unix-Umgebungen, Web-Audio (Java-Applets nutzten AU standardmässig) und Telefonieanwendungen. Ein Vorteil ist die Einfachheit: Der kompakte Header und die unkomplizierte Struktur machen es trivial, AU-Dateien programmatisch zu parsen, zu erzeugen und zu streamen. Die integrierte Mu-Law-Option bietet einen weiteren Pluspunkt und liefert akzeptable Sprachqualität bei nur 8 KB pro Sekunde — halb so viel wie 16-Bit-unkomprimiertes Audio — unentbehrlich, als Speicher und Bandbreite noch knapp waren. Obwohl moderne Formate AU in Verbraucheranwendungen weitgehend abgelöst haben, behauptet es sich in wissenschaftlichen Berechnungen und Audio-Verarbeitungspipelines, wo minimaler Overhead und zuverlässiges plattformübergreifendes Verhalten geschätzt werden.