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Über die Formate
WBMP (Wireless Bitmap) ist ein monochromes (1-Bit, Schwarz-Weiß) Bildformat, das als Teil der Wireless Application Protocol-Spezifikation (WAP) definiert wurde und um 1998 vom WAP Forum (später in die Open Mobile Alliance integriert) entwickelt wurde. Das Format wurde für die äußerst eingeschränkten Mobilgeräte der späten 1990er und frühen 2000er Jahre konzipiert — Telefone mit kleinen Monochrom-Bildschirmen, minimaler Rechenleistung und schmalbandigen GSM-Datenverbindungen. WBMP verwendet die einfachste mögliche Kodierung: ein Typ-Identifikator-Byte (immer 0 für den einzigen definierten Typ), Breite und Höhe als Mehrbyte-Ganzzahlen in einem Schema variabler Länge, und die rohen Pixeldaten, bei denen jedes Bit ein Pixel darstellt (0 für Weiß, 1 für Schwarz), acht pro Byte gepackt. Es gibt keine Komprimierung, keine Metadaten und keine Farbe — das Format ist rein ein minimaler Container für die Übertragung kleiner monochromer Grafiken an WAP-Mobilbrowser. Ein Vorteil war die extreme Effizienz auf eingeschränkten Geräten — WBMP-Bilder konnten mit praktisch null CPU-Overhead und minimalem Speicher dekodiert werden, was auf früher mobiler Hardware mit einstelligen Megahertz-Taktfrequenzen entscheidend war. Die winzigen Dateigrössen sind eine weitere Stärke: Ein typisches WBMP-Symbol belegte nur wenige hundert Bytes, praktisch für die Übertragung über 9,6-kbps-GSM-Datenkanäle. Obwohl das WAP-Ökosystem vollständig von modernen mobilen Webbrowsern abgelöst wurde, die vollfarbige JPEG-, PNG- und WebP-Bilder rendern können, begegnet man WBMP-Dateien noch in archivierten Mobilinhalten aus dieser Übergangsära.
SIX ist eine Dateierweiterung für SIXEL-Grafikdaten (Six Pixel), ein Bitmap-Grafikformat, das 1983 von Digital Equipment Corporation (DEC) entwickelt und mit dem LA50-Nadeldrucker eingeführt wurde. SIXEL kodiert Bilder als Sequenz druckbarer ASCII-Zeichen, wobei jedes Zeichen eine Spalte von sechs vertikalen Pixeln (ein 'Sixel') repräsentiert — der ASCII-Wert des Zeichens minus 63 ergibt ein 6-Bit-Binärmuster, wobei jedes Bit ein Pixel in der vertikalen Spalte steuert. Die Kodierung ist als Serie von Sixel-Bändern (jeweils sechs Pixel hoch) über die Bildbreite strukturiert, mit Steürsequenzen für Farbauswahl (bis zu 256 Register mit HLS- oder RGB-Spezifikation), Wiederholungszählern (Lauflängenkodierung für Effizienz), Wagenrücklauf und Zeilenvorschubbefehlen. SIXEL-Daten werden mittels DECs Standard-Escape-Sequenz-Protokoll an das Ausgabegerät übertragen, eingebettet im Textstrom neben regulärer Zeichenausgabe. Ursprünglich für DECs Druckerreihe konzipiert und später von DEC-VT-Terminals (VT240, VT330, VT340) unterstützt, hat SIXEL ein bemerkenswertes Revival in moderner Terminal-Emulator-Software erfahren. Ein Vorteil ist die terminalnative Bildanzeige: SIXEL ermöglicht die Darstellung von Bildern direkt in einer Text-Terminal-Sitzung, ohne ein grafisches Fenstersystem zu benötigen, was Kommandozeilenwerkzeugen erlaubt, Grafiken, Fotos und Vorschauen inline mit Textausgabe anzuzeigen. Diese Fähigkeit hat die Adoption in modernen Terminals wie mlterm, xterm, WezTerm und foot vorangetrieben. SIX/SIXEL-Daten können von ImageMagick, libsixel und chafa erzeugt und in jedem SIXEL-fähigen Terminal-Emulator betrachtet werden.