TAR.Z (TZ)-zu-LHA-Konverter

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Wie man TAR.Z in LHA konvertiert

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Über die Formate

TAR.Z ist ein zusammengesetztes Archivformat, das TAR)-Archivierung mit Unix compress kombiniert, einem der frühesten universellen Datenkompressionstools auf Unix-Systemen. Das compress-Dienstprogramm, ursprünglich um 1985 von Spencer Thomas, Jö Orost und anderen geschrieben, implementiert adaptive LZW-Kompression (Lempel-Ziv-Welch) — einen wörterbuchbasierten Algorithmus, der während der Kompression und Dekompression eine Übersetzungstabelle aufbaut. Die TAR-Schicht bündelt Dateien mit vollständigen Unix-Metadaten zu einem einzigen Strom, und compress reduziert die Stromgrösse typischerweise um 40-60%. TAR.Z war das Standardformat für komprimierte Archive auf Unix-Systemen in den 1980er und frühen 1990er Jahren, bevor gzip als patentfreier Ersatz erschien. Der von compress) verwendete LZW-Algorithmus unterlag Patentansprüchen von Unisys (Inhaber des LZW-Patents über Sperry), was die Entwicklung von gzip als unbelastete Alternative motivierte. Ein Vorteil ist die universelle Legacy-Kompatibilität — TAR.Z-Dateien können auf jedem Unix-System extrahiert werden, einschließlich sehr alter Installationen, auf denen neuere Kompressionstools möglicherweise nicht verfügbar sind. Die historische Allgegenwart des Formats bedeutet, dass Jahrzehnte archivierter Software, Dokumentation und Systemsicherungen als TAR.Z-Dateien existieren. Obwohl TAR.GZ und TAR.XZ TAR.Z für neue Archive ersetzt haben, bleiben die Tools uncompress/zcat auf allen Unix-ähnlichen Systemen Standard und gewährleisten weiterhin die Zugänglichkeit von Legacy-Archiven.
Erstveröffentlichung: 1985
LHA (ursprünglich LHarc) ist ein komprimiertes Archivformat, das im Mai 1988 von Haruyasu Yoshizaki (online bekannt als Yoshi) erstellt wurde und Lempel-Ziv)-Schiebefensterkompression mit Huffman-Kodierung für effiziente Datenreduktion kombiniert. Das Format erlangte enorme Popularität in Japan, wo es Ende der 1980er und in den 1990er Jahren zum dominierenden Archivierungsstandard wurde — praktisch die gesamte japanische Softwareverteilung, von kommerziellen Anwendungen bis zum Dateiaustausch auf BBS, war auf LHA-Archive angewiesen. Das Format speichert Dateien mit Einzeleintrags-Headern, die Dateinamen, Zeitstempel, betriebssystemspezifische Attribute und CRC-16-Prüfsummen enthalten, und verwendet verschiedene Kompressionsmethoden, die durch zweistellige Codes bezeichnet werden (lh0 bis lh7, wobei lh5 die gebräuchlichste Allzweckmethode ist). LHAs Kompressionsalgorithmen waren über das Format hinaus einflussreich: Die Methode lh5 mit ihrer Kombination von LZSS und statischer Huffman-Kodierung wurde vom Deflate-Algorithmus übernommen, der in ZIP, gzip und PNG verwendet wird. Ein Vorteil ist die historische Effizienz des Formats — LHA bot starke Kompressionsraten bei bescheidenen CPU-Anforderungen, was auf den relativ langsamen Prozessoren seiner Ära entscheidend war. Die tiefe kulturelle Bedeutung des Formats im japanischen Computing ist ein weiterer bemerkenswerter Aspekt: LHA wurde frei verteilt, was zu seiner allgegenwärtigen Übernahme im japanischen Software-Ökosystem beitrug. Obwohl moderne Formate LHA für neue Archive abgelöst haben, bleibt es relevant für den Zugang zu japanischen Softwarearchiven und Retro-Computing-Sammlungen, wobei die Extraktion von 7-Zip und anderen zeitgenössischen Werkzeugen unterstützt wird.
Entwickler: Haruyasu Yoshizaki
Erstveröffentlichung: Mai 1988