TAR.LZ (TLZ)-zu-TAR.LZO (TLZO)-Konverter
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Über die Formate
TAR.LZ ist ein zusammengesetztes Archivformat, das TAR)-Archivierung mit lzip-Kompression kombiniert, einem Format, das von Antonio Diaz Diaz erstellt und 2009 erstmals veröffentlicht wurde. Die TAR-Schicht bündelt Dateien mit vollständigen Unix-Metadaten zu einem einzigen Strom, und lzip wendet LZMA-Kompression mit einem robusten Container an, der CRC-32-Integritätsprüfungen pro Mitglied und saubere Mitgliedsgrenzen enthält. Lzip wurde mit Blick auf Langzeitarchivierung entwickelt — es erzeugt ein einfaches, gut dokumentiertes Format mit starken Fehlerwiederherstellungseigenschaften: Wenn ein Teil einer TAR.LZ-Datei beschädigt ist, können unbeschädigte Mitglieder dennoch extrahiert werden, anders als bei monolithischen komprimierten Strömen, in denen sich Beschädigungen ausbreiten. Die Kompressionsraten sind im Wesentlichen identisch mit LZMA/XZ, da lzip denselben LZMA-Algorithmus verwendet. Ein Vorteil ist die Archivierungsresilienz — die mitgliederbasierte Struktur bedeutet, dass ein mehrteiliges Archiv eine teilweise Beschädigung überstehen kann, ohne alle Daten zu verlieren, was für Langzeitspeicherung entscheidend ist. Das saubere, minimale Formatdesign ist eine weitere Stärke: lzip hat eine einfache Spezifikation, der unabhängige Implementierungen präzise folgen können, was das Risiko von Kompatibilitätsproblemen über Jahrzehnte der Archivierung reduziert. TAR.LZ wird vom GNU-Projekt für die Verteilung von Quellcode-Releases verwendet und von GNU tar mit dem --lzip-Flag unterstützt sowie von plzip für parallele Kompression auf Mehrkernprozessoren.
TAR.LZO ist ein zusammengesetztes Archivformat, das TAR)-Archivierung mit LZO-Kompression (Lempel-Ziv-Oberhumer) kombiniert, die 1996 von Markus Oberhumer erstellt wurde. Die TAR-Schicht bündelt Dateien mit Unix-Metadaten, und der LZO-Algorithmus komprimiert den Strom mit Priorität auf Dekompressionsgeschwindigkeit über alles andere. LZO ist ein asymmetrischer Kompressor — er opfert die Kompressionsrate zugunsten extrem schneller Dekompression, die auf moderner Hardware mit Geschwindigkeiten arbeitet, die sich der Rohspeicherbandbreite nähern. Dies macht TAR.LZO ideal für Szenarien, in denen Archive schnell und häufig extrahiert werden müssen, wie Echtzeit-Sicherungssysteme und eingebettete Geräte-Firmware-Images. Ein Vorteil ist die Dekompressionsleistung — LZO-Extraktion ist mehrfach schneller als gzip und eine Grössenordnung schneller als bzip2, was für zeitkritische Operationen wie Bootzeit-Dateisysteminitialisierung oder schnelle Sicherungswiederherstellung entscheidend ist. Der geringe CPU-Overhead bei der Extraktion ist eine weitere Stärke, die TAR.LZO auf ressourcenbeschränkten eingebetteten Systemen und für Streaming-Dekompression ohne Pufferung praktikabel macht. Das lzop-Kommandozeilenwerkzeug integriert sich über Pipeline mit tar, und das Format wird im Linux-Kernel-initramfs, in der Btrfs-Dateisystemkompression und in verschiedenen Echtzeit-Datenverarbeitungssystemen verwendet, in denen Extraktionslatenz wichtiger ist als Archivgrösse.