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Über die Formate
TAR.BZ ist ein zusammengesetztes Archivformat, das den TAR-Archivierer mit bzip-Kompression kombiniert. Die TAR-Schicht fügt Dateien zu einem einzigen Strom mit vollständigen Unix-Metadaten (Berechtigungen, Eigentümer, Zeitstempel, Symlinks) zusammen, und der bzip-Algorithmus komprimiert den resultierenden Strom. Die bzip-Familie von Kompressoren verwendet Blocksortierungstechniken, die von der Burrows-Wheeler-Transformation abgeleitet sind, welche Daten so umordnet, dass ähnliche Bytes gruppiert werden, bevor Move-to-Front-Kodierung und Huffman-Kompression angewendet werden. Dieser Ansatz erreicht typischerweise bessere Kompressionsraten als gzip/Deflate, besonders bei Text und Quellcode. TAR.BZ-Archive sind auf Unix- und Linux-Systemen verbreitet für die Verteilung von Quellpaketen und Sicherungen, bei denen verbesserte Kompression gegenüber TAR.GZ gewünscht wird. Ein Vorteil ist die starke Kompression bei textlastigen Daten — Blocksortierungsalgorithmen eignen sich hervorragend zum Komprimieren von Quellcode, Logdateien und strukturiertem Text und erzeugen bedeutend kleinere Archive. Das zweischichtige Design ist eine weitere praktische Stärke: Der TAR-Container kümmert sich um Archivierungsbelange (Metadaten, Verzeichnisstruktur), während die Kompressionsschicht auf den vollständigen zusammengefügten Strom wirkt und die Ausnutzung dateiübergreifender Redundanz maximiert. TAR.BZ-Dateien können mit Standard-Unix-Werkzeugen verarbeitet und mit 7-Zip, WinRAR und anderen plattformübergreifenden Archivierern extrahiert werden.
ARJ (Archived by Robert Jung) ist ein komprimiertes Archivformat, das 1991 von Robert K. Jung für MS-DOS erstellt wurde und in den frühen 1990er Jahren zu einem der beliebtesten Archivierungswerkzeuge wurde. Das Format verwendet einen proprietären Kompressionsalgorithmus, der auf LZ77-Schiebefenstertechniken kombiniert mit Huffman-Kodierung basiert und Kompressionsraten bietet, die mit anderen DOS-Ära-Archivierern konkurrierten oder diese übertrafen. ARJ-Archive unterstützen Multivolume-Spanning über Disketten — eine kritische Funktion in einer Ära, in der die Softwareverteilung oft den Versand mehrerer 1,44-MB-Disketten bedeutete. Das Format bietet ausserdem Passwortschutz, Bewahrung von Dateiattributen und Zeitstempeln, Archivintegritätsprüfung durch CRC-32-Prüfsummen und die Möglichkeit, selbstextrahierende Archive zu erstellen. ARJ fand breite Anwendung auf Bulletin-Board-Systemen und in Unternehmensumgebungen während der DOS- und frühen Windows-Periode, geschätzt für seine Balance aus Kompressionsrate, Geschwindigkeit und Funktionsumfang. Ein Vorteil war die ausgezeichnete Multivolume-Unterstützung — ARJ handhabte das Aufteilen auf Disketten zuverlässiger als viele Konkurrenten, was es zur bevorzugten Wahl für die Softwareverteilung über physische Medien machte. Die Fähigkeit zur Erstellung selbstextrahierender Archive bot eine weitere praktische Stärke, die es Empfängern ermöglichte, Dateien zu entpacken, ohne das ARJ-Programm installiert zu haben. Obwohl die Nutzung von ARJ mit dem Aufstieg von ZIP, RAR und 7Z stark zurückging, als die internetbasierte Verteilung Disketten ersetzte, wird das Format weiterhin von modernen Archivierern wie 7-Zip zum Extrahieren von Legacy-Archiven erkannt.