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Über die Formate
FAX ist eine generische Bilddateierweiterung, die mit den von der ITU-T (ehemals CCITT) standardisierten Faksimile-Uebertragungsformaten verbunden ist, wobei der zugrunde liegende Group-3-Komprimierungsstandard 1980 ratifiziert wurde. FAX-Dateien enthalten typischerweise monochrome (1-Bit, schwarz-weiß) Bilddaten, die mit der Modified-Huffman-(MH)-Kodierung komprimiert sind, wie in ITU-T-Empfehlung T.4 definiert, die Lauflängen aufeinanderfolgender weisser oder schwarzer Pixel entlang jeder Scanline variable Längencodes zuweist. Die Standardauflösung für Group-3-Fax beträgt 204x98 dpi (Normalmodus) oder 204x196 dpi (Feinmodus), was die Fähigkeiten der Thermal- und Laser-Faxgeräte jener Ära widerspiegelt. Digital angetroffene FAX-Dateien sind oft rohe Group-3-kodierte Bitstreams oder TIFF-Wrapper mit CCITT-Group-3-Komprimierung (TIFF-Komprimierungs-Tag 3). Das Group-3-Kodierungsschema ist hocheffizient für typische Geschäftsdokumente — Seiten mit überwiegend weissem Freiraum und schwarzem Text — und erzielt Komprimierungsverhältnisse von 10:1 bis 20:1 im Vergleich zu unkomprimierten Bitmaps. Ein Vorteil ist die universelle Faxsystem-Kompatibilität: Group-3-Kodierung ist die obligatorische Basis für alle Faxgeräte weltweit, was bedeutet, dass FAX-Dateien Daten in genau dem Format enthalten, das über Telefonleitungen übertragen wird, und die originalen Faxdaten ohne Transkodierungsverluste bewahren. Die Rolle des Formats in der Geschichte der Geschäftskommunikation bietet eine weitere Dimension — Milliarden von Faxübertragungen mit dieser Kodierung bewegten jahrzehntelang rechtliche Dokumente, medizinische Unterlagen und Geschäftskorrespondenz, und archivierte FAX-Dateien repräsentieren eine wichtige dokumentarische Aufzeichnung. FAX-Bilder können mit LibreOffice, ImageMagick, GIMP und Standard-Dokumentenmanagementsystemen angezeigt und konvertiert werden.
XPM (X PixMap) ist ein Farb-Bildformat für das X Window System, entwickelt von Arnaud Le Hors bei GROUPE BULL ab 1989 als farbiger Nachfolger des monochromen XBM-Formats. Wie XBM sind XPM-Dateien gültiger C-Quellcode — jede Datei definiert das Bild als statisches Array von Zeichenketten, wobei die Header-Zeichenketten Breite, Höhe, Farbanzahl und Zeichen pro Pixel angeben, die Farbdefinitions-Zeichenketten Zeichencodes auf Farbwerte abbilden (mit Unterstützung für X11-Farbnamen, hexadezimales RGB und symbolische Farbtypen wie 'background' und 'foreground'), und die Pixel-Zeichenketten jede Zeile als Sequenz von Zeichencodes kodieren, die die Farbpalette indizieren. Diese ASCII-Art-Darstellung macht XPM-Bilder menschenlesbar: Man kann den Bildinhalt oft direkt im Text der Quelldatei erkennen. Das Format durchlief drei Revisionen: XPM1 (1989, kompatibel mit X10), XPM2 (vereinfachte Syntax) und XPM3 (1991, die aktuelle Version mit der static-char*-Syntax und erweiterter Farbspezifikation). XPM war das Standardformat für X-Window-Anwendungssymbole, Startbildschirme, Pixmap-Schaltflächen und thematisierte UI-Elemente in den 1990er und 2000er Jahren. Ein Vorteil ist die Kombination aus gültigem C-Quellcode und Farbbild: XPM-Dateien können in Anwendungen kompiliert, in jedem Texteditor bearbeitet, mit Textwerkzeugen verarbeitet und versionskontrolliert werden, während sie bis zu 256 Farben mit Transparenz (über das 'None'-Farbschlüsselwort) unterstützen. Die Abhängigkeit des X11-Ökosystems von XPM stellt breite Werkzeugunterstützung sicher. XPM-Dateien werden von allen X11-Toolkits, ImageMagick, GIMP und Webbrowsern (Legacy-Unterstützung) verarbeitet.