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CUR-zu-EPUB-Konverter

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Wie man CUR in EPUB konvertiert

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Über die Formate

CUR ist das Cursor-Bildformat für Microsoft Windows, das strukturell nahezu identisch mit dem ICO-Format (Icon) ist, jedoch zusätzlich eine Hotspot-Koordinate enthält, die die genaue Pixelposition identifiziert, an der Mausklicks registriert werden. Bereits in frühen Windows-Versionen eingeführt, verwenden CUR-Dateien die gleiche Containerstruktur wie ICO: einen Verzeichnis-Header mit einem oder mehreren Bildeinträgen, die jeweils Abmessungen und Farbtiefe angeben, gefolgt von den Pixeldaten jeder Variante. Wie bei ICO kann eine einzelne CUR-Datei mehrere Bilder in verschiedenen Grössen und Farbtiefen enthalten, sodass Windows das am besten geeignete Cursorbild für die aktuelle Bildschirmauflösung und Farbeinstellungen auswählen kann. Bilddaten in CUR-Dateien können als BMP-Pixel-Arrays (für Abwärtskompatibilität) oder als eingebettete PNG-Bilder (seit Windows Vista unterstützt) für alphagemischte Cursor mit glatten Kanten gespeichert werden. Die Hotspot-Koordinate — das Unterscheidungsmerkmal zwischen CUR und ICO — wird als X,Y-Paar im Verzeichniseintrag-Header gespeichert und zeigt typischerweise auf die Spitze eines Pfeils oder die Mitte eines Fadenkreuzes. Ein Vorteil ist die Mehrfachauflösung in einer Datei: Eine einzige CUR-Datei bietet passende Cursor-Grafiken für verschiedene Bildschirmdichten, von Standard-DPI bis hin zu High-DPI-Bildschirmen. Die native Windows-Integration ist eine weitere Stärke — CUR-Dateien werden direkt vom Betriebssystem für die Mauszeigeranzeige geladen, ohne dass Drittanbieter-Software erforderlich ist. CUR-Dateien werden von Anwendungsentwicklern und Theme-Erstellern verwendet, um das Zeigererlebnis in Windows-Umgebungen anzupassen.
Entwickler: Microsoft
Erstveröffentlichung: 1987
EPUB (Electronic Publication) ist ein offener E-Book-Standard, der ursprünglich vom International Digital Publishing Forum (IDPF) entwickelt und seit der Fusion der Organisationen 2017 vom W3C gepflegt wird. Die erste Version unter dem Namen EPUB wurde im Oktober 2007 als Nachfolger der Open eBook Publication Structure (OEBPS) verabschiedet. Eine EPUB-Datei ist im Wesentlichen ein ZIP-Archiv mit XHTML- oder HTML5-Inhaltsdokumenten, CSS-Stylesheets, Bildern, Schriftarten und Metadaten, organisiert gemäss den Spezifikationen des Open Packaging Format und Open Container Format. Die aktuelle Hauptversion, EPUB 3, unterstützt umfliessende und feste Layouts, eingebettete Multimedia-Inhalte, JavaScript-Interaktivität, MathML-Gleichungen und umfangreiche Barrierefreiheitsfunktionen einschließlich semantischer Auszeichnung und Media-Overlays für synchronisierten Text und Audio. Ein entscheidender Vorteil ist die universelle Geräteunterstützung — im Gegensatz zu proprietären Formaten funktioniert EPUB nativ auf praktisch jedem Nicht-Kindle-E-Reader, Tablet und jeder Lese-App, von Apple Books und Google Play Books bis hin zu Kobo und zahlreichen Drittanbieter-Apps. Das umfliessende Textmodell ist eine weitere Kernstärke, das Seitenumbruch, Schriftgrösse und Ränder automatisch an jede Bildschirmgrösse und Benutzereinstellung anpasst. Die offene Spezifikation und aktive W3C-Pflege gewährleisten langfristige Archivierung und Herstellerunabhängigkeit, wodurch EPUB zum De-facto-Standard für digitales Publizieren in Bibliotheken, Bildungseinrichtungen und im kommerziellen Buchhandel weltweit geworden ist.
Erstveröffentlichung: Oktober 2007