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Über die Formate
ABW ist das native Dokumentformat von AbiWord, einer freien und quelloffenen Textverarbeitung, die ursprünglich 1998 von AbiSource entwickelt und später als Teil der GNOME-Office-Suite gepflegt wurde. Das Format speichert Dokumentinhalte als wohlgeformtes XML und beschreibt Absätze, Zeichenformatierung, Seitenlayout, Kopf- und Fusszeilen, Tabellen, Listen, Fussnoten und eingebettete Bilder in einer menschenlesbaren Struktur. ABW-Dateien verwenden ein einfaches Markup, bei dem Dokumentabschnitte auf XML-Elemente mit attributbasiertem Styling abgebildet werden, was das Format transparent und einfach programmatisch zu parsen macht. AbiWord wurde als leichtgewichtige Alternative zu schwergewichtigen Office-Suiten konzipiert und läuft effizient auf älterer Hardware und ressourcenbeschränkten Systemen, bietet dabei aber grundlegende Textverarbeitungsfunktionalität. Ein Vorteil ist die saubere XML-Grundlage — ABW-Dateien können mit Standard-XML-Werkzeugen und Skriptsprachen inspiziert, transformiert und erzeugt werden, ohne die AbiWord-Anwendung selbst zu benötigen. Die Schlankheit sowohl des Formats als auch seiner Elternanwendung ist eine weitere praktische Stärke: AbiWord und sein ABW-Format finden sich häufig auf Linux-Distributionen, die auf ältere Computer und Bildungseinsätze in Entwicklungsländern durch Projekte wie OLPC abzielen. ABW-Dateien können über AbiWords integrierten Export oder über Dokumentenkonvertierungswerkzeuge in gängige Formate wie DOC, ODT und PDF umgewandelt werden.
EPUB (Electronic Publication) ist ein offener E-Book-Standard, der ursprünglich vom International Digital Publishing Forum (IDPF) entwickelt und seit der Fusion der Organisationen 2017 vom W3C gepflegt wird. Die erste Version unter dem Namen EPUB wurde im Oktober 2007 als Nachfolger der Open eBook Publication Structure (OEBPS) verabschiedet. Eine EPUB-Datei ist im Wesentlichen ein ZIP-Archiv mit XHTML- oder HTML5-Inhaltsdokumenten, CSS-Stylesheets, Bildern, Schriftarten und Metadaten, organisiert gemäss den Spezifikationen des Open Packaging Format und Open Container Format. Die aktuelle Hauptversion, EPUB 3, unterstützt umfliessende und feste Layouts, eingebettete Multimedia-Inhalte, JavaScript-Interaktivität, MathML-Gleichungen und umfangreiche Barrierefreiheitsfunktionen einschließlich semantischer Auszeichnung und Media-Overlays für synchronisierten Text und Audio. Ein entscheidender Vorteil ist die universelle Geräteunterstützung — im Gegensatz zu proprietären Formaten funktioniert EPUB nativ auf praktisch jedem Nicht-Kindle-E-Reader, Tablet und jeder Lese-App, von Apple Books und Google Play Books bis hin zu Kobo und zahlreichen Drittanbieter-Apps. Das umfliessende Textmodell ist eine weitere Kernstärke, das Seitenumbruch, Schriftgrösse und Ränder automatisch an jede Bildschirmgrösse und Benutzereinstellung anpasst. Die offene Spezifikation und aktive W3C-Pflege gewährleisten langfristige Archivierung und Herstellerunabhängigkeit, wodurch EPUB zum De-facto-Standard für digitales Publizieren in Bibliotheken, Bildungseinrichtungen und im kommerziellen Buchhandel weltweit geworden ist.